DF-Artikeldatenbank: Mediatheken im Vergleich – „John Carter“

0
15
Bild: © Victoria - Fotolia.com
Bild: © Victoria - Fotolia.com
Anzeige

Die Online-Datenbank von DIGITALFERNSEHEN.de wird fortlaufend um Hintergrundartikel zu Digital-TV, Heimkino, Audio und Entertainment erweitert. In dieser Woche erfahren Sie alles wissenswerte über Disneys „John Carter – Zwischen zwei Welten“, wie die Mediatheken der einzelnen TV-Sender im Vergleich abgeschnitten haben und darüber, was ein Besuch beim Hersteller Loewe offenbarte.

Sendung verpasst? Na und…

  
Früher war es umständlich: Videorecorder mit den passenden Sendedaten der Lieblingssendung programmieren und hoffen, dass die Sendung auch pünktlich startet. Trotzdem war ärgerlicherweise oft das Ende des Programmes nicht auf Band, wenn der Entertainer vor dem Spielfilm wieder mal gnadenlos überzogen hatte. Heute ist alles einfacher: Mediatheken halten ein Großteil der Sendungen zum Abruf bereit. Aber Mediathek ist nicht gleich Mediathek.
 
Bereits in den letzten Ausgaben haben wir viel über HbbTV und die Vorteile des „Red Button“ geschrieben. Mittlerweile bietet praktisch jeder große Hersteller von Flachbildfernsehern und Digitalreceivern Geräte mit hybrider Empfangsmöglichkeit an. Der weiteren Entwicklung des Zusatzdienstes HbbTV steht also nichts im Wege und viele Nutzer sind inzwischen auch von den Vorteilen überzeugt. Neben einem frischen und modernen Videotext bietet hybrides Fernsehen aber noch deutlich mehr: zum Beispiel Mediatheken. Das sind sozusagen Onlinevideotheken der einzelnen Sender, die mehr oder weniger umfangreich gefüllt sind mit Filmen, Serien und Dokumentationen aus dem Portfolio der betreffenden TV-Station.
 
Neben ARD und ZDF haben auch viele weitere Sender wie beispielsweise die RTL- oder Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe, aber auch die kleineren Privatsender Anixe und Das Vierte eigene Mediatheken über HbbTV im Angebot. Vom Funktionsprinzip unterscheiden sich die Mediatheken dabei kaum. Dennoch gibt es natürlich bei den Einzelheiten deutliche Unterschiede, was Inhalt und Qualität angeht.
 
Was die einzelnen Mediatheken alles bieten und worauf man achten muss, verrät Ihnen der vollständige Hintergrundartikel.
 „John Carter – Zwischen zwei Welten“

Sommer 1911: Für den damals zweifachen Familienvater und Gelegenheitsarbeiter Edgar Rice Burroughs sah das Leben nicht gerade rosig aus. Er hatte sich schon in mehreren Anstellungen unter anderem als Goldgräber, Eisenbahnpolizist und als Handelsvertreter versucht und ist an allem kläglich gescheitert. Zwar brachte ihm seine schriftstellerische Tätigkeit für das „All-Story“-Magazin auch nicht das große Geld ein, aber immerhin konnte er sich in den Fortsetzungsgeschichten ein wenig kreativ auslassen und kreierte neben dem Dschungelhelden Tarzan auch noch einen Bürgerkriegsveteranen namens John Carter, der sich auf dem Mars beweisen muss.
 
Die Texte verfasste er bruchstückhaft und setzte die einzelnen Arbeitsblätter später zu einer vollständigen Geschichte zusammen. Burroughs, selber der Sohn eines Bürgerkriegsveteranen, gestaltete seinen Protagonisten John Carter als dunkelhaarigen Mittdreißiger, der Ende des 19. Jahrhunderts auf Seiten der Konföderierten kämpft und nach dem tragischen Tod seiner Familie zu einem lottrigen Tagelöhner wird. Auf der Suche nach Gold gerät er in einen Hinterhalt und flüchtet sich in eine mysteriöse Höhle. Vor Ort tötet er einen fremden Angreifer, nimmt dessen Medaillon, spricht dem Fremden das Wörtchen „Barsoom“ nach und verlässt unerwarteterweise seine eigene sterbliche Hülle (und schon ergibt der gecoverte Arcade Fire-Song im Filmtrailer einen Sinn: „My Body Is A Cage“).
 
Was es über „John Carter – Zwischen zwei Welten“ noch alles zu wissen gibt und ob der Film auf Blu-ray überzeugen kann, können Sie im vollständigen Hintergrundbericht nachlesen.Fühlbare Leidenschaft – Zu Besuch bei Loewe

 
Mit Loewe verbinden viele Konsumenten Fernseher nach Maß, seit den letzten Jahren ist die Marke aber auch unter Audiokennern ein Begriff. Dank der praktischen Verknüpfung zur Elektronikwelt von Apple schlägt Loewe gänzlich neue Töne an, Spekulationen einer Internetseite schürten gar Gerüchte, der Gigant aus Kalifornien wolle den deutschen Produzenten übernehmen.
 
Verwunderlich ist der Trubel um Loewe keineswegs, denn als börsennotiertes Unternehmen mit Fokus auf globale Märkte ist man in Kronach längst den Gründertagen entwachsen, in denen einzig der Absatz in den deutschsprachigen Ländern im Vordergrund stand. Damit darf auch das Übernahmegerücht als Lob angesehen werden: Wie bei Apple stehen das Design, die Vernetzung und Bedienbarkeit im Vordergrund, ohne Kompromisse bei der Wiedergabequalität einzugehen. Zudem stehen Loewe-Produkte für das Gefühl regionaler Sicherheit, und das seit nunmehr fast 90 Jahren.
 
Nachdem sich der Spuk um Apple gelegt hatte, konnten wir in den Fabrikhallen die Produktion der aktuellen TV-Serie miterleben. Die modernsten Geräte werden in der modernsten Halle gefertigt, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut entstand, um besonders flexible Arbeitsplätze, eine ruhige Arbeitsumgebung und eine hochwertige, aber gleichzeitig auch effektive Fertigung zu gewährleisten. Besonderer Clou: Die Fernseher werden auf einer Art Dockingstation registriert, sodass die Bestückung und passende Software von Modell zu Modell gewechselt werden kann und nicht eine komplette Produktionsstrecke für eine Serie reserviert werden muss.
 
Was ein Besuch bei Loewe noch alles offenbart hat, verrät Ihnen der vollständige Hintergrundbericht. DF-Artikeldatenbank – Alle Artikel im Überblick
[red]

Bildquelle:

  • Technik_Web_Artikelbild: © Victoria - Fotolia.com

0 Kommentare im Forum

Alle Kommentare 0 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum