Die kleine Klasse von 2011

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Fünf LC-Displays für Einsteiger im Test

32-Zoll-Geräte machen sich in kleinen Räumlichkeiten besonders gut und sind auch als Zweitfernseher bestens geeignet. Wir haben fünf Flachbildfernseher ins Testlabor beordert und prüfen, mit welchen Einschränkungen Sie in der Einstiegsklasse leben müssen. Natürlich verstehen sich alle Kandidaten auf die Full-HD-Darstellung mit 1 920 × 1 080 Pixeln.

Die kleine Klasse von 2011

 
Wir bitten zum großen Vergleichstest und klopfen die aktuelle Einstiegsriege im 32-Zoll-Bereich ab – die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 400 und 600 Euro. Erstmals heißen wir den chinesischen Hersteller Changhong in unserem Testlabor willkommen, der das untere Ende des Spektrums markiert. Technisch scheint das LC-Display bis auf die mittlerweile veraltete Hinterleuchtung auf Leuchtstoffröhrenbasis (CCFL) alles richtig zu machen. Der Hersteller verspricht mit einer 100-Hertz-Zwischenbildberechnung eine hohe Bewegtbildschärfe und bei der Ausstattung macht vor allem die Personal-Video-Funktion Lust auf mehr. Wir beantworten für Sie die Frage, ob der Einstand in den deutschen Markt gelungen ist.

Auch die Firma Hannspree ist vielen TV-Liebhabern noch kein Begriff – das soll sich in Zukunft aber ändern. Der Vertreter des Spezialisten für PC-Monitore will mit einer effizienten Edge-LED-Bauweise beeindrucken und bei einem brillanten Bild gleichzeitig auch Strom sparend zu Werke gehen. In puncto Design verspricht der 32-Zöller einiges und vor allem der Glasfuß zieht die Blicke auf sich. Sharps Beitrag ähnelt dem Modell von Hannspree nicht nur in der grafischen Darstellung des Menüs, auch die Messwerte fallen annähernd identisch aus – hier setzen beide Hersteller auf das gleiche Panel. Beide Modelle ordnen sich preislich in den Sphären des Changhong ein und sind bereits zu Straßenpreisen im 400-Euro-Bereich erhältlich. 

Die alteingesessenen Hersteller Sony und Philips beeindruckenvor allem bei der Ausstattung – hier können insbesondere dieumfangreichen Internetfunktionen überzeugen. Mittels eines optionalenWLAN-USB-Adapters nehmen die beiden Edge-LED-LCDs auch kabellos Kontaktzu verschiedenen Onlinediensten auf. Als einzige Kandidaten im Testfeldofferieren sie zudem jeweils einen digitalen Satellitentuner und bietenso besonders flexible Empfangsmöglichkeiten.
 
SonysEinstiegsmodell ermöglicht dank der HbbTV-Unterstützung gar dieDarstellung des Videotextes des 21. Jahrhunderts und mit einereingesteckten SD-Karte können Sie beim Philips HD-Filme perVideo-on-Demand abrufen. Das Plus an Ausstattung schlägt sich natürlichim Preis nieder, weshalb Sie rund 200 Euro mehr als beim vorgenanntenTrio investieren müssen. Leider verzichtet Sony bei der getestetenEinstiegsklasse komplett auf eine Zwischenbildberechnung und läuftGefahr, an dieser Stelle wertvolle Punkte zu verlieren. UmfangreicheEinstellmöglichkeiten lassen jedoch eine neue Referenz bei derstatischen Bildschärfe am Horizont auftauchen.
 
Insgesamt gesehenbieten alle Testkandidaten eine solide Bildqualität, Totalausfälle gibtes an dieser Stelle nicht. Dennoch konnten wir im Testlabor einigePatzer ausfindig machen, die wir Ihnen auf den folgenden Seitennatürlich nicht vorenthalten möchten. Das Rennen um die Krone imgünstigen 32-Zoll-Segement wird in jedem Fall spannend – und so vielgleich vorweg: Der Gewinner konnte sich nur hauchdünn an die Spitze desFeldes setzen.

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