Vergleichstest: Kompaktanlagen

0
88
Anzeige

Nur klein, nicht schwach

Im Audiobereich sind Kompaktanlagen der Versuch der eierlegenden Wollmilchsau. Bei fünf Testgeräten untersuchen wir für Sie, wie sich die Modelle in den verschiedenen Bereichen schlagen.

Anzeige

Kompaktanlagen sind ein möglicher Kompromiss zwischen Qualität, Funktionsvielfalt und einem möglichst kleinen Gerätepark. Viele Entscheidungen werden Ihnen als Hörer erleichtert. Die Auswahl einzelner Komponenten – angefangen bei Lautsprechern und Verstärker, Zuspielern wie CD-Deck und Tuner bis hin zum passenden Receiver als Schaltzentrale – erfordert eine zeitaufwendige Recherche. Auch preislich kommt man auf diesem Weg leicht in unerwartete Gefilde, denn neben den Komponenten an sich kommt beispielsweise noch die Verkabelung hinzu. Das alles möchte dann auch am entsprechenden Standort untergebracht werden, und oftmals ist der Platz, der technischen Geräten eingeräumt wird, stark beschränkt.
 
Schlussendlich muss es nicht für jede Gelegenheit das obere Ende der Qualitätsstange sein, Kompaktanlagen stehen für Hörvergnügen und Spaß an der Musik, und darum geht es ja vielfach im Endeffekt. An dem Prinzip der Kompaktanlage hat sich seit vielen Jahren nichts geändert. Der Fortschritt besteht hauptsächlich in der Integration aktueller Technologien. Deswegen findet sich neben dem FM-Empfänger bei den aktuellen Systemen fast immer die Möglichkeit, Digitalradio zu empfangen. Standard ist mittlerweile die USB-Schnittstelle, die die Wiedergabe von auf Massenspeichergeräten gesicherten Dateien erlaubt. Doch auch hier gibt es Innovationen: Bei einigen Geräten ist es möglich, den iPod per USB-Schnittstelle zu verbinden, woraufhin mithilfe der Fernbedienung durch die Menüs navigiert werden kann.
 
Auch hinsichtlich der Formate bewegen sich die Hersteller teilweise weg von der Vorgabe MP3 und WMA, es werden dann auch AAC, Ogg sowie die hochwertigen Formate WAV und FLAC unterstützt. Weitere neue Möglichkeiten bringt die Konnektivität mit dem Netzwerk. So kommt Medienstreaming vom privaten Musikarchiv als Funktion hinzu. Den passenden Server als sicheren Speicher und Zuspieler finden Sie in unserem NASServer- Test in der AUDIO TEST 3/2012. Ist auch die Verbindung zum World Wide Web möglich, rückt das Internetradio mit seinem riesigen Stationsangebot in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt kann so auch auf Musikdienste wie Last.fm oder Napster zugegriffen werden. Fünf Geräte im Preisbereich von 500 bis 1 000 Euro haben den Weg in unser Testlabor gefunden. Wir sagen Ihnen, welche Modelle welche Funktionen bieten, und stellen im Hörtest fest, welchen Ansprüchen der Klang genügt.

Übersicht: 5 Kompaktanlagen im Vergleich

Anzeige

Kommentare im Forum