Philips 65OLED936 im Test – Teil 4

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Philips 65OLED936 Test Fazit Urteil Testsiegel
Bild: Philips / HDTV
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Im letzten Teil unseres Testberichts zum Philips 65OLED936 stürzen wir uns in die virtuellen Gaming-Welten mit PS5 und Xbox Series X. Zudem ziehen wir unser Testfazit.

Videospieler dürfte es besonders freuen, dass sich an den HDMI-2.1-Schnittstellen (HDMI 1&2) 4K-HDR-Signale mit bis zu 120 Hz anzeigen lassen. Die HDMI-Schnittstellen 3 und 4 erlauben eine 120-Hz-HDR-Wiedergabe innerhalb der HDMI-2.0-Bandbreite, beispielsweise im beliebten 1440p-Modus. Die automatische Umschaltung in den Spielmodus gelingt ebenso wie der variable Bildfrequenzabgleich nach VRR- und Freesync-Standard. Tipp: Passen Sie die Bildeinstellung des Spielmodus manuell an (Schärfe reduzieren, Rauschfilter abschalten, Farbtemperatur wärmer etc.), um die Wiedergabe angenehmer zu gestalten.

Gänzlich perfekt ist das Gaming-Erlebnis aber noch nicht: Eine 120-Hz-Signalzuspielung quittiert der OLED936 aktuell mit einer Halbierung der Auflösung und Dolby-Vision-Signale sind auf maximal 60 Hz limitiert. Zudem waren PCM-Tonsignale im Test nur im Stereoformat, aber nicht im Mehrkanal-PCM-Format abspielbar. Für eine möglichst geringe Audioverzögerung empfehlen wir Gamern eine DTS-Zuspielung oder Stereo-PCM. Die Eingabeverzögerung ist mit 20 ms (60 Hz) bzw. 10 ms (120 Hz) im Spielmodus auf sehr gutem Niveau, doch mancher OLED-Konkurrent schafft die Bildausgabe in der Hälfte der Zeit. Wie bereits im Filmtest angemerkt kann das Pixelrauschen dunkle Bildbereiche etwas grob erscheinen lassen. Dennoch sorgen die kontrastreichen Gaming-Bilder mit beeindruckendem Ambilight-Effekt, homogener Bildausleuchtung und ohne störende Nachzieheffekte für staunende Gesichter. 

Philips 65OLED936: Einer der Besten

Mit dem Philips 65OLED936 zeigt Hersteller TP Vision, wie man das sehr gute Vorgängermodell übertrumpfen kann. Durch das neue Panel ist der OLED936 sogar noch ausdrucksstärker, bei zugleich natürlicher Farbwiedergabe. Kleine Makel, wie das Pixelrauschen oder die Auflösungshalbierung bei einer 120-Hz-Zuspielung, lassen sich womöglich über Softwareupdates optimieren. Doch schon jetzt gehört der OLED936 zu den besten Fernsehern am Markt und in Sachen Maximalhelligkeit gibt es nur ganz wenige OLED-Modelle, die mit diesem Fernseher schritthalten können.

Wenn Sie möglichst komfortabel OLED, Ambilight, HDMI-2.1-Features, 4K-Streaming in Dolby Vision und eine tolle Tonqualität genießen möchten, sollten Sie den 65OLED936 unbedingt auf dem Wunschzettel notieren.

Einstellungen für ein natürliches Bild

  • Bildmodus: Heimkino, Filmmaker, Spiel 
  • Farbe: 50
  • OLED-Kontrast: Je nach Wunsch (HDR: max)
  • Schärfe: 1
  • Helligkeit: 50
  • Rauschunterdrückung: Aus (MPEG-Filter reduziert Banding-Artefakte)
  • Clear Resolution: Ein 
  • Farboptimierung: Aus oder Minimum
  • Farbspektrum: Normal (SDR), Breit (HDR)
  • Farbtemperatur: Warm
  • Lichtverstärkung: Mittel oder Maximum (HDR), Minimum oder Aus (SDR)
  • HDR Perfect: Aus/HGiG (Spiel), Minimum (Film), anpassungsfähig (mit HDR10+)
  • Videokontrast: 90-100
  • Lichtsensor: Je nach Wunsch
  • Gamma: 0
  • Bewegung: Pures Kino, Film oder Persönlich
  • Fast Motion Clarity: Aus (HDR), je nach Wunsch (SDR)
  • Bildformat: Original

Der Philips 65OLED936: Lesen Sie hier Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 vom HDTV-Test

Text/Bilder: Christian Trozinski, Redaktion: Richard W. Schaber

Bildquelle:

  • philips-65oled936-test-teil4: Philips / HDTV

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