„Tatort“-Sommerpause vorbei: Der Ausblick bis Weihnachten

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Ulrike Folkerts Tatort; © SWR/Sabine Hackenberg
© SWR/Sabine Hackenberg
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Ab heute, den 4. September, zeigt die ARD nach der Sommerpause wieder den sonntäglichen „Tatort“. Bis Weihnachten sind bereits diverse Tatort-Krimis geplant, darunter auch der beliebte Münsteraner Thiel und Boerne.

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Nach zehn Wochen geht es am diesen Sonntag, den 4. September, im Ersten mit neuen „Tatorten“ weiter. Die erste frische Folge nach der Pause kommt vom Südwestrundfunk. Im Krimi „Das Verhör“ hat es die dienstälteste „Tatort“-Ermittlerin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) offenbar mit einem Frauenhasser zu tun.

Nach dem grausigen Tod einer Investmentbankerin und einem ersten Verdacht gegen deren Ex-Ehemann führen Indizien zu einem Soldaten. „In der Befragung gibt er sich korrekt, geradezu charmant“, schreibt der SWR zum Film. „Aber er neigt zu Ausrastern – und die scheinen damit zu tun zu haben, dass es Frauen sind, die ihn befragen.“ Odenthal glaubt, in dem Verdächtigen brodele genau der tiefsitzende Frauenhass, der zu dem Mord führte.

Diese „Tatort“-Krimis kommen noch bis Weihnachten:

Zürich: Der zweite Schweizer „Tatort“ des Jahres kommt am 11. September und heißt „Risiken mit Nebenwirkungen“. Er handelt vom Tod einer Anwältin, die eine aufstrebende Pharmafirma beriet.

Stuttgart: In ihrem zweiten Fall nach dem Neujahrskrimi sind am 18. September Lannert und Bootz einem Unfallflüchtigen auf der Spur, der einen angefahrenen Radfahrer rücksichtslos zum Sterben im Straßengraben liegen gelassen hat. Titel: „Der Mörder in mir“.

Wiesbaden: Ulrich Tukur hat am 25. September seinen elften „Tatort“-Einsatz seit 2010. Der Film trägt den Titel „Murot und das Gesetz des Karma“. Während Felix Murot (Tukur) in einem Hotel mit K.-O.-Tropfen ausgeschaltet ist, gibt es im selben Haus einen Mord sowie eine Frau, die glaubt, Murot sei ihr „Erzeuger“.

Wien: Im zweiten Austro-„Tatort“ 2022, „Das Tor zur Hölle“, geht es am 2. Oktober um den Tod eines katholischen Priesters, der ein Satan-Amulett bei sich trug und wohl als Exorzist praktizierte.

Göttingen: Nachdem sich an Weihnachten 2021 ein Solo-Krimi mit Maria Furtwängler und Udo Lindenberg als Gast ins Programm schlich, kommt nun – zum 20. Jubiläum von Furtwänglers Ermittlerin Charlotte Lindholm – wieder ein Duo-Film mit Anaïs Schmitz an der Seite (Florence Kasumba). Im Krimi „Die Rache an der Welt“ (9. Oktober) geht es um die Vergewaltigung und Ermordung einer Studentin. Steckt der von der Presse „der Wikinger“ genannte Serientriebtäter dahinter?

Köln: Im Oktober sind Ballauf und Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) schon 25 Jahre dabei. Das rheinische WDR-Team ist nach Fällen im Februar und März noch in einem dritten Film zu sehen. Im Krimi „Spur des Blutes“ (23. Oktober) wirken in Gastrollen Robert Stadlober und Josef Hader mit. Es geht um den Mord an einer Drogenabhängigen, die sich auch prostituierte.

Münster: Immerhin schon 20 Jahre ist das mit Abstand populärste Team Thiel und Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) inzwischen im Dienst. Im Jubiläumsjahr gibt es nach zwei Fällen im Januar und März noch einen dritten Münster-„Tatort“. Im Fall „Ein Freund, ein guter Freund“ (laut WDR am 13. November) gerät Prof. Boerne in einen Loyalitätskonflikt: Sein Jugendfreund Friedhelm Fabian wird entführt, Boerne mag dessen Frau (Proschat Madani) gern. „Soll er Thiel informieren und vielleicht damit das Leben von Fabian erst recht in Gefahr bringen, oder hilft er Veronika, die Entführung zu vertuschen und möglichst bald das Lösegeld zu übergeben?“

Schwarzwald: Der SWR-Krimi mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner kommt 2022 noch ein zweites Mal. Im Krimi „Die Blicke der anderen“ verschwinden ein Vater und sein fünfjähriger Sohn aus einer Neubausiedlung. Was weiß die Frau und Mutter?

Frankfurt am Main: Im zweiten Krimi 2022 gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren Leipzig-„Tatort“-Star Martin Wuttke (Ex-Mann von Schauspielerin Margarita Broich alias Anna Janneke). Er mimt in der Episode „Leben, Tod, Ekstase“ einen umstrittenen Psychoanalytiker. In einer sogenannten Psycholyse-Sitzungen mit Drogen gab es sieben Tote.

Dresden: Im zweiten sächsischen „Tatort“ des Jahres wird eine Klatschreporterin entführt und später auch Kommissariatsleiter Schnabel (Martin Brambach). Titel: „Katz und Maus“.

Berlin: Nach dem letzten „Tatort“ mit Meret Beckers Figur Nina Rubin folgt dieses Jahr noch eine Solo-Ermittlung namens „Das Opfer“ mit Robert Karow (Mark Waschke). Der erste Fall mit dem neuen Duo Waschke und Corinna Harfouch soll 2023 ausgestrahlt werden

München: Der 90. Fall von Batic und Leitmayr (Ivo Batic und Udo Wachtveitl) heißt „Mord unter Misteln“ und wird ein Weihnachtskrimi. Es gibt ein Krimidinner bei Kollege Kalli: „Ein Opfer, sechs Gäste und jeder oder jede könnte den Mord begangen haben.“

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  • UlrikeFolkerts2: © SWR/Sabine Hackenberg
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