Schade für Sky: Streamingdienst Lionsgate+ schließt Deutschland-Geschäft

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Entgegen einer noch kürzlich getätigten Ankündigung wird Lionsgate+, ehemals als Starzplay, sich vom deutschen Markt zurückziehen. Dadurch wird nun auch nichts aus der geplanten Sky-Q-Integration – Prime, MagentaTV und Apple TV+ sind betroffen.

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Wie Lionsgate am Donnerstag in seinem Geschäftsbericht verlauten lässt, beendet der Streamingdienst seine Aktivitäten in Skandinavien, den Benelux-Staaten, Frankreich und Deutschland. Das verwundert sehr stark, denn im Zuge der erst kürzlich erfolgten Umbenennung von Starzplay in Lionsgate+ (DIGITAL FERNSEHEN berichtete), die selbst schon überraschend kam, wurde noch eine internationale Expansion angestrebt.

Rückzug von Lionsgate+ haut Sky, Prime, MagentaTV und Apple TV+ in die Pfanne

In der recht kurzen Phase zwischen Umbenennung/Expansionsambitionen und dem jetzigen Rückzug fiel zudem noch die Ankündigung, dass Lionsgate+ noch vor Jahresende in Deutschland auch über Sky Q starten soll (DF-Bericht hierzu). Nun erfolgt jedoch die Rolle rückwärts. Betroffen von der Maßnahme sind hierzulande auch die Angebote von Amazon Prime Video, MagentaTV und Apple TV+, wo der Streamingdienst bislang als kostenpflichtiger Channel hinzugebucht werden konnte.

Darüber ist im Frühjahr diesen Jahres, damals noch unter dem Banner Starzplay, eigentlich auch die erste deutsche Eigenproduktion worden. Bei dem Serie „Nachts im Paradies“, spielt unter anderem Jürgen Vogel eine Hauptrolle. Wie es nun mit diesem Projekt weiter geht, steht derweil komplett in den Sternen. Eins ist nun aber klar: Bei Lionsgate+ wird es keine Ausstrahlung (jeglicher Natur) mehr geben.

Bildquelle:

  • df-lionsgate-plus-logo: Lionsgate
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41 Kommentare im Forum

  1. Ich habe mich gerade noch einmal dort angemeldet um die letzte Staffel von "Killing Eve" zu sehen...mehr interessiert mich da eh nicht mehr...
  2. Ich habe es derzeit über Canal+ Österreich. Ein paar Inhalte interessieren mich dort sehr. Hatte den Dienst noch nie. Hoffentlich kommen die Inhalte in Deutschland anderweitig unter.
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