Seven.One Entertainment will eigene Nachrichtenredaktion ab 2023

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Seven.One Entertainment Group
© Seven.One/Florian Bachmeier
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Alle News unter einem Dach – Die Seven.One Entertainment Group will alle News-Formate von ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins ab 2023 am Standort Unterföhring selbst produzieren.

Die erst kürzlich gegründete Seven.One Entertainment Group baut eigene Produktionen weiter aus – Das Unternehmen soll die Nachrichten für ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins ab 2023 über alle Plattformen selbst produzieren, wie man gestern ankündigte. Dafür soll am Hauptstandort in Unterföhring eine rund 60-köpfige, zentrale Nachrichtenredaktion aufgebaut werden.

Zudem soll auf dem New Campus, dem noch im Bau befindlichen Firmensitz von ProSiebenSat.1, ein crossmedialer Newsroom inklusive State-of-the-art-Studio entstehen. Darüber hinaus plane man ein Hauptstadtbüro in Berlin.

„Das ist eine großartige Nachricht. Wir schlagen damit ein weiteres bedeutendes Kapitel unserer plattformunabhängigen Entertainment-Company auf“, so Wolfgang Link, Vorstand ProSiebenSat.1 und CEO Seven.One Entertainment Group. „Wir bekräftigen mit diesem Schritt einmal mehr unser Selbstverständnis, die Menschen auf allen Plattformen zu informieren und damit zur Meinungsbildung in Deutschland beizutragen.“

„Lokal, relevant und live“

Und auch Henrik Pabst, Geschäftsführer der Seven.One Entertainment Group scheint zufrieden angesichts der Pläne: „Nichts trifft den Kern unserer Content-Strategie besser als aktuelle Berichterstattung – lokal, relevant und live.“ Und er ergänzt: „Eine hochwertige und unabhängige News-Berichterstattung ist in einer immer komplexer werdenden Welt mit auf Algorithmen basierten Informationsflüssen wichtiger denn je.“

„Die zentrale Nachrichtenredaktion ermöglicht uns völlig neue Möglichkeiten in der aktuellen Berichterstattung, vor allem in punkto Flexibilität und der crossmedialen Ausspielung über alle Plattformen“, erklärt Sven Pietsch, Chefredakteur der Seven.One Entertainment Group.

Nach dem Aufbau der neuen „akte“-Redaktion in Unterföhring, wolle man nun das journalistische Know-how mit der eigenen Nachrichtenredaktion und bestehenden Magazinredaktionen noch stärker bündeln, so Pietsch weiter.

Bildquelle:

  • sevenoneentertainmentgroup: obs/Seven.One Entertainment Group/Florian Bachmeier

1 Kommentare im Forum

  1. Das ist durchaus eine gute Nachricht. Bedauerlich ist nur, dass P7S1 ihren Newssender verkauft haben. Wäre das damalige Management besser mit dem Budget umgegangen und hätte es anders/besser geplant und sich aufs Kerngeschäft konzentriert, hätte die vielleicht nochmal die Kurve kriegen können mit N24. Aber es ist müßig über vergossene Milch zu philosophieren. Nun nach vorne schauen und hoffen, dass es diesmal besser und vor allem nachhaltiger und zukunftsfester geplant wird. Aber auch dies wird wieder nbur so lange halten, bis das Management wechselt, oder das aktuelle Management wieder kapitale Planungsfehler begeht. Schließlich schleppt sich gerade P7S1 desaströs durch die eigenen "Vollprogramme" mit Nachrichten die faktisch keine sind, sondern nur Headliner mir 1 bis 2 Sätzen dazu. Defacto ist das kein Nachrichtenmehrwert und somit kein Vollprogramm mehr! Also ich lass mich überraschen, ob diese "Freude" auch ernst gemeint ist es auch zukunftsfest umzusetzen. Ich würde mich dabei gerne mitfreuen bei dieser doch positiven Ankündigung, doch ich will mich nicht mehr immer zu früh freuen. Am ende kommt immer die Ernüchterung. Also, ich sehe diese Ankündigung positiv und sollte in eine wieder bessere Richtung gehen. Ob es so kommt, beweist es oder lasst den "Fesselballon" steigen.
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