Sky: Neues Preismodell erreicht (erste) Bestandskunden

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Im November stellte Sky sein neues Preismodell vor. Damit einher ging die Vertiefung der Integration von Netflix, das jetzt vom Fleck weg mit an Bord ist, aber auch höhere Monatskosten. Wobei die Erhöhungen deutlich moderater ausgefallen sind als beispielsweise jüngst bei Sportstreaminganbieter DAZN.

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Lesen Sie hierzu bei Interesse ebenfalls den Top-Artikel vom Vortag: Erfreuliche Überraschung – Sky mit Update zu DAZN-Preisen.

Aber zurück zu Sky: Seit November gelten die geänderten Preise für Neukunden, nun aber erreicht das Preismodell auch erste Bestandskunden, wie der Pay-TV-Anbieter gegenüber DIGITAL FERNSEHEN bestätigte und in folgendem Statement noch einmal näher erläutertete:

Für Sky-Bestandskunden tritt die Preisanpassung ab Februar bzw. zum Ende ihres laufenden Vertrages in Kraft. Die von der Preisanpassung betroffenen Kunden wurden und werden per E-Mail oder Brief benachrichtigt.

Die Kunden bleiben mit der neuen Preis- und Paketstruktur flexibel, denn sie können nach den ersten 12 Monaten monatlich kündigen und haben die Möglichkeit, sich für eine neue Vertragslaufzeit zu entscheiden, um von den Konditionen der Jahresvertragspreise zu profitieren.

Beispiele für das neue Preismodell von Sky

Das neue Einstiegsangebot „Sky Ultimate TV“ kostet 20 Euro/Monat. Auch darin ist Netflix (Basisabo: SD, 1 Stream) nun enthalten. Die wichtigsten und häufigsten Fragen zu den Themen „Ultimate“ und „Netflix“ bietet der Pay-TV-Anbieter noch einmal gebündelt auf dieser Homepage. Seit neuestem ist darüber hinaus der NBC-Streamingdienst Peacock für Kunden mit den Paketen Entertainment, Entertainment Plus oder Ultimate TV ohne Zusatzkosten mit an Bord. Zudem erfolgt die Integration von Paramount+ im Laufe des Jahres 2022.

Film-Fans erhalten derweil das gesamte Fiction-Angebot inklusive Sky Cinema-Paket für 10 Euro zusätzlich nun zu einem Preis von 30 Euro/Monat. Die Kunden profitieren dabei aber auch. Das Netflix-Basispaket kann man nämlich zudem für fünf Euro/Monat auf die HD-Variante (2 Streams) und für zehn Euro/Monat auf die UHD-Variante (4 Streams) erweitern.

Sportfans erhalten derweil auf Wunsch weiterhin das bestehende Basis-Paket ohne Netflix. Das Abonnement mit zugebuchtem Sport-Paket kostet künftig 20 Euro/Monat, mit zugebuchtem Bundesliga-Paket 27 Euro/Monat und das gesamte Sport-Angebot 32,50 Euro/Monat.

Hinweis: Bei einigen Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links. Dabei erhält DIGITAL FERNSEHEN mit einem Kauf über diesen Link eine kleine Provision. Auf den Preis hat das jedoch keinerlei Auswirkung.

Bildquelle:

  • Geld-Euro-Stapel: © grafikplusfoto/stock.adobe.com
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67 Kommentare im Forum

  1. Was sollte man da großartig weitergeben? Es ist ja nicht so, dass sich Sky zuvor dumm und dämlich verdient hätte. Ich kenne die Rechte nicht im Detail, meine aber schon, dass dort auch einiges passiert ist. Studiocanal, Leonine und Paramount Filme, wenn letzteres auch nicht exklusiv, sind ganz sicher keine billigen Rechte. Im Sportsektor kam zumindest die NHL hinzu. Peacock wurde integriert, Paramount+ immerhin für Cinemakunden. Dagegen musste man natürlich auch Fox und Disney abgegeben. Wie gesagt, kein Anspruch auf Vollständigkeit und es mag eventuell noch mehr Zu- und Abgänge gegeben haben. Das wird dem Buli Abonnenten wahrscheinlich auch nichts nützen. Im Vergleich zu den Jahren zuvor, ist aber einiges passiert. Inhaltlich finde ich Sky gut aufgestellt. Man hält sich überraschend gut im Vergleich zu Netflix & Prime. Was mich stört, ist der halbgare Auftritt des Streamingarms Ticket in Sachen Bild und Ton. Hier läuft man weiter den anderen hinterher.
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