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  • Hintergrund • Technische DVB-T Parameter

  • Modulationsarten QPSK, 16 QAM und 64 QAM

 erstellt am 14.05.2010 von Thomas Riegler

DVB-T unterscheidet sich bei der Übertragung grundlegend vom alten analogen Fernsehen. Bei ihm ist man mit einer Reihe neuer Parameter konfrontiert, die in Folge etwas näher vorgestellt werden sollen:

 
 

Quellencodierung


In Ländern, in denen die DVB-T-Einführung schon frühzeitig startete, wird DVB-T in MPEG-2 veranstaltet. Dazu zählt auch Deutschland. Staaten, die erst kürzlich mit der Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens starteten, nutzen das effizientere MPEG-4. Es erlaubt dank höherer Datenkomprimierung die Übertragung mehrerer Programme als bei MPEG-2. Auch HDTV lässt es zu.
 

Multiplex


Als Multiplex bezeichnet man bei einem digitalen System die Summe der einzelnen Programme bestehend aus Bild, Ton und Daten, die gemeinsam in einem Datenstrom abgestrahlt werden.

Modulationsverfahren

Verschiedene DVB-T-Boxen zeigen auch die technischen Übertragungsparameter der empfangenen Multiplexe
Bild: Thomas Riegler

Für die Übertragung der DVB-T-Datenratenströme kann man zwischen den Modulationsarten QPSK, 16 QAM und 64 QAM auswählen. 16 QAM, so wie es überwiegend in Deutschland und Österreich angewendet wird, liefert ein überaus robustes Signal, das sich gut für den Empfang mit kleinen Antennen und für mobile Anwendungen eignet. Da das digitale Gesamtsignal zu einem verhältnismäßig hohen Anteil für Fehlerschutz-Daten benötigt wird, ist die Nutzdatenrate mit rund 14 MBit/s nicht allzu hoch. Sie genügt zur Übertragung von bis zu vier Programmen in bekannter DVB-T-Qualität.
 
64 QAM arbeitet mit einem geringen Fehlerschutz und ist deshalb schwieriger zu empfangen. Es setzt im Wesentlichen Antennenanlagen vergleichbarer Größe voraus, wie sie zu analogen Zeiten benötigt wurden. Mobilempfang ist in diesem Modus nur schwer möglich. Vorteil von 64 QAM: Mehr Programme finden Platz, da die zur Verfügung stehende Nutzdatenrate mit bis zu 30 MBit/s weitaus größer ist.
 
In QPSK ausgestrahlte DVB-T-Signale sind äußerst robust und somit am leichtesten zu empfangen. Ihre Nutzdatenrate beträgt nur rund 7 MBit/s, weshalb nur zwei Programme in einem Datenstrom Platz finden.
 

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Dienstag, 09.11.2010
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