Sachsen: Neue Vereinbarung für schnelleren Mobilfunkausbau

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Das Bundesland Sachsen und die Deutsche Funkturm GmbH haben heute in Berlin eine Rahmenvereinbarung getroffen. Damit will man die Bereitstellung staatlicher Liegenschaften für den Ausbau der Mobilfunknetze sichern.

Ziel soll sein, das Verfahren zum Ausbau einer leistungsfähigen und flächendeckenden Mobilfunkinfrastruktur beschleunigen zu können. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kommentierte, die Rahmenvereinbarung sei ein weiterer wichtiger Schritt zu einer flächendeckenden Mobilfunkabdeckung sowie einem zügigen Ausbau des 4G/5G-Netzes in Sachsen. Für den ländlichen Raum wolle man besondere Anreize zur „Schließung weißer Flecken“ schaffen.

„Die Nutzung staatlicher Flächen hilft uns, den Netzausbau zu beschleunigen und die Mobilfunkanbieter dabei zu unterstützen, Telefonie und schnelles mobiles Internet zu mehr Menschen im Freistaat zu bringen.“, so Deutsche Funkturm-Geschäftsführer Bruno Jacobfeuerborn.

Die Rahmenvereinbarung soll die bisherige Einzelvertragsregelung zur Nutzung von Liegenschaften des Freistaates ablösen. Das Vertragswerk umfasst Mustermietverträge für Mobilfunkstandorte, sowie ein einheitliches Entgeltmodell, wie die Deutsche Funkturm GmbH verkündete. Außerdem soll es Zugriff auf die Geo-Daten der Liegenschaften gewähren.

Über ein vereinbartes Anreizsystem sollen Regionen mit keiner oder schwacher Funknetzabdeckung im Bereich 4G/5G besser versorgt werden. Mobilfunknetzbetreibern will man erleichtern, bisher unwirtschaftliche Standorte erschließen können.

Das Konzept zur Nutzung der sächsischen Liegenschaften soll anderen Mobilfunk- und Infrastrukturbetreibern offenstehen.

Bildquelle:

  • Mobilfunk-Sendemast-Funk: © John Smith - Fotolia.com

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