Neue Hoffnung für den PC-Markt?

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Dank des Vormarschs von Smartphones und Tablets haben immer mehr Menschen keine Verwendung mehr für PCs. Dementsprechend schrumpft der Markt bereits seit Jahren. Nun sehen Marktforscher Zeichen, dass sich das Blatt wenden könnte.

Die Talfahrt der weltweiten PC-Verkäufe hat sich im vergangenen Quartal nach Berechnungen von Marktforschern deutlich abgeschwächt. Die Analysefirma Gartner kam auf einen Absatz-Rückgang von 5,2 Prozent auf 64,3 Millionen verkaufte Notebooks und Desktop-Rechner, der Konkurrent IDC errechnete ein Minus von 4,5 Prozent bei 62,4 Millionen Geräten.
 
Die PC-Verkäufe sinken bereits seit einigen Jahren, weil Verbraucher und Unternehmen eher zu Smartphones und Tablets greifen. In den vergangenen Quartalen waren Rückgänge von rund zehn Prozent im Jahresvergleich die Norm.

Dass der Druck jetzt etwas nachließ, könne damit zu tun haben, dass der Dollar-Kurs binnen eines Jahres weitgehend stabil geblieben sei, erklärte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Ein stärkerer Dollar verteuert Computer und Bauteile in vielen Regionen und bremst dadurch die Verkäufe. IDC erklärte, man habe für das Quartal mit einem Rückgang von 7,4 Prozent gerechnet. Im Rest des Jahres rechnen die Marktforscher mit Rückenwind durch das Auslaufen des kostenlosen Upgrades auf das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 10. Die Aktion des Software-Riesen war unter anderem vom PC-Marktführer Lenovo kritisiert worden, weil deshalb viele den Kauf neuer Geräte aufgeschoben hätten.
 
Der chinesische Hersteller Lenovo blieb den Marktforschern zufolge trotz eines Verkaufsrückgangs die weltweite Nummer eins mit gut 20 Prozent Marktanteil. Der frühere Marktführer Hewlett-Packard liegt nur knapp dahinter. Dell als Nummer drei kommt auf rund 15 Prozent.
 
Der Trend, dass die Top-Hersteller in einem schrumpfenden Markt auf Kosten kleinerer Anbieter zulegen ging weiter. Nach Berechnungen von IDC kontrollierten Lenovo, HP und Dell zuletzt zusammen 58 Prozent der Verkäufe nach 54,2 Prozent im Vorjahresquartal. Gartner kam auf jeweils 54,8 und 51,7 Prozent.
 
Für Apples Mac-Computer, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder Marktanteile gewinnen konnten, lief es diesmal nicht so gut. Mit einem Marktanteil von 7,1 Prozent sehen beide Marktforscher Apple auf Platz fünf knapp hinter Asus. Gartner errechnete für die Macs einen Absatzrückgang von 4,9 Prozent und IDC sogar von 8,3 Prozent. [dpa/fs]

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64 Kommentare im Forum

  1. PCs und Notebook sind eigentlich immer noch unverzichtbar, nur sind sie quasi ausentwickelt und die weiteren Innovationen sind so marginal, das heute PCs und Notebooks viele Jahre lang nutzbar sind. Dieses Schicksal ereilt bald oder sogar inzwischen jedoch auch die Tablets und Smartphones.
  2. Es ist auch eoine Frage der Ergonomie beim Arbeiten. Zumindest wer nicht gut sieht und lange am PC arbeitet - wi ich - weiß die Vorzüge von reeller Tatstatur, Maus und großem Bildschirm zu schätzen, die er zumindest an das Gerät anschließen kann.
  3. Das glaube ich nicht, denn 1. Das Smartphone hat nach 2 Jahren Benutzung im Alltag bei den meisten Abnutzungserscheinungen und sieht nicht mehr schön, sofern nicht ein einer fetten Hülle geschützt. D 2. Das Smartphone ist für die meisten fast ein Accessoire und modeabhängig. Frauen achten penibel auf die Farbe, ob weiß oder schwarz. Als es das Iphone in diesem Gold oder Rose gab war das doch auch der Renner. 3. Die Vertragskunden planen im 2 Jahresrythmus. Danach ist man offen für neues und die Anbieter locken auch noch mit so tollen Angeboten...
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