Film- und Medienstiftung NRW: 10,5 Mio. Euro für 32 Projekte

30.01.2018, 15:00 Uhr, tk

Die Film- und Medienstiftung NRW fördert 32 Projekte mit insgesamt 10,5 Mio. Euro. Darunter sind das Prequel zu "Club der roten Bänder" oder die Verfilmung des Musicals "Ich war noch niemals in New York".


In ihrer 164. Sitzung förderte die Film- und Medienstiftung NRW 32 Projekte mit 10,5 Mio. Euro. Davon gehen rund 7,5 Mio. Euro an zwölf Spielfilme, 2,2 Mio. Euro gehen an zwei Serien und einen Fernsehfilm, 339.000 Euro an zwei Dokumentarfilme, 19.950 Euro gehen in die Entwicklung eines Drehbuchs, und 54.000 Euro in zwei Vorbereitungen. Mit 235.000 Euro werden sieben Filme beim Kinostart unterstützt, 35.000 Euro gehen in zwei Weltvertriebsförderungen.

Folgende Spielfilme werden mit 1 Million Euro oder mehr gefördert


"Ich war noch niemals in New York" – Musicalverfilmung von Regisseur Philipp Stölzl mit den Songs von Udo Jürgens. Mit dabei sind Heike Makatsch, Moritz Bleibtreu, Katharina Thalbach und Uwe Ochsenknecht. (1,475 Millionen Euro)
 
"Der Club der roten Bänder" – die Vorgeschichte der Serie kommt auf die große Leinwand. Regisseur Felix Binder, der bereits mehrere Serienfolgen inszenierte, setzt auf sein bewährtes Schauspielerteam mit Tim Oliver Schultz, Luise Befort, Nils Julius Schuck, Damian Hardung, Ivo Kortlang und Timur Bartels setzen. (1 Million Euro)

Folgende Serien und Fernsehfilme werden gefördert


"Eine Frau im Bauhaus" – eine sechsteilige Serie von Lars Kraume um eine Gruppe von jungen Künstlern und Revolutionären, die am Bauhaus in Weimar studieren. (1,1 Miliionen Euro)
 
"Oktoberfest" – sechsteilige Serie vom Grimme-Preisträger Florian Schwarz, in der 1898 der Nürnberger Georg Prank als erster Auswärtiger eine Schanklizenz auf dem Münchner Oktoberfest zu erhalten. Beim Blick hinter die Kulissen des Volksfestes wird auch vor Mord nicht Halt gemacht. (600.000 Euro)
 
"Passagier 23" – Alexander Dierbach verfilmt den Krimibestseller von Sebastian Fitzek (500.000 Euro) 

Folgende Dokumentarfilme werden gefördert


"Homo Deus" – Stephan Bergmann geht der Frage nach, was es heißt, als Cyborg zu leben. (170.000 Euro)
 
"Loveparade / Die Verhandlung" – Dokumentation über den Prozess um das Unglück von Duisburg und dessen juristische Aufarbeitung von Regisseur Dominik Wessely. (169.000 Euro) 

  • Gefällt mir