„The Walking Dead“: Review zu „Schonung“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Gruppe versprengt, das Gefängnis verloren und der mysteriöse „Beißerliebhaber“ treibt immer noch sein Unwesen. Nach der Episode „Schonung“ ist nichts mehr wie es war.

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Aktuell suchen die Überlebenden des Gefängnismassakers einen Weg zurück zur Normalität und immer mehr brechen nach Washington DC auf und folgen den überall verstreuten Mitteilungen. Doch in „Schonung“ gerät die Gruppe um Tyreese, Carol, Judith und die beiden jungen Mädchen Lizzie und Mika in Versuchung, sich in einem kleinen Haus im Wald niederzulassen, um den Schrecken der Vergangenheit zu entfliehen.

Doch die Idylle trügt: Der Beißerliebhaber, der bereits im Gefängnis die Untoten durch Ratten und Kaninchen anlockte, ist mitten unter ihnen. Statt zwischen den Lebenden und Untoten zu unterscheiden, fühlt sich diese Person zu den Beißern hingezogen und ist fast bereit, selbst die Seiten zu wechseln. Doch das Drama nimmt einen unerwarteten Lauf: Eines der Mädchen wird brutal erstochen, der Beißerliebhaber gibt sich zu erkennen und die kleine Gruppe fasst eine folgenschwere Entscheidung, um das Leben der anderen nicht aufs Spiel zu setzen.
 
Genau in diesem Augenblick wird deutlich, dass der Tod an jeder Ecke lauert und die psychologischen Schäden, die diese menschenfeindliche Welt hervorruft, mindestens genauso perverse Auswirkungen haben wie die Krankheit selbst. Zu guter Letzt sorgt Carols Offenbarungseid für Spannung: Wird Tyreese ihr vergeben oder nimmt er ihr Angebot an, Sie mit der Waffe niederzustrecken?
 
Walking Dead kehrt mit „Schonung“ zu den Wurzeln der Serie zurück und liefert ein packendes Drama um Schuld und Sühne. Zu sehen gibt es die Episode noch einmal am Freitag um 21.45 Uhr bei Fox. [ct]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com
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