Deutsche TV-Plattform: 5G als Übertragungsstandard für TV?

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Die Deutsche Tv-Plattform, zu der öffentliche und private Sender, Streaminganbieter, Institute und Hersteller der TV-Branche gehören, haben über die Zukunft von Produktion und Verbreitung von Ultra HD und HDR getagt.

Bei der vierten Ausgabe der „Media Innovation Platform“ drehte sich alles um das Thema HD, Full HD und 5G-Broadcast. Die Teilnehmer berieten im Schloss Schönbrunn in Wien in Vorträgen und Workshops die Zukunft des TVs. 

Einigkeit unter TV-Sendern bestand in folgendem Punkt: 5G Broadcast bietet einmalige Chance, erstmals in der TV-Geschichte einen weltweit einheitlichen Übertragungsstandard zu etablieren. Koppelung der Broadcast- mit künftigen 5G-Netzen bringe enorme frequenzökonomische Effekte.
 
Durch das technische Zusammenspiel der leistungsfähigen Rundfunksender mit den 5G-Antennen könnten die knappen Frequenzen viel besser ausgelastet werden. Das ist insbesondere bei Live-Ereignissen von größter Bedeutung, aber auch durch kommende Nutzungsszenarien, die durch UHD, mobile Anwendungen, Augmented Reality oder der Explosion des Entertainments in selbstfahrenden Autos erst am Anfang stehen.
 
Die Deutsche TV-Plattform ist ein Zusammenschluss von über 50 privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, Streaming-Anbietern, Geräteherstellern, Infrastrukturbetreibern, Service- und Technik-Providern, Forschungsinstituten und Universitäten, Bundes- und Landesbehörden sowie anderen, mit den digitalen Medien befassten Unternehmen, Verbänden und Institutionen. Ziel des eingetragenen Vereins ist seit seiner Gründung 1990 die Einführung digitaler Technologien auf Grundlage offener Standards. [jk]

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6 Kommentare im Forum

  1. Der Denkansatz ist schon interessant, nur wird bei immer mehr individuell adressierten Anwendungen die zur Verfügung stehende Bandbreite ganz schnell aufgefressen. Es ist besser, erst einmal darauf Wert zu legen, die echte duale Kommunikation zu gewährleisten, bevor mehr oder weniger reine Distribution die Kommunikationskanäle zustopfen darf.
  2. Die Frage ist doch, unter welchen unerwünschten Nebenwirkungen wir Konsumenten zu leiden haben werden!
  3. Im Zweifel geht es doch hauptsächlich darum, durch geänderte Übertragungswege zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen. Strotti
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