Start Blog Seite 11

„Berlin – Tag & Nacht“ feiert zehn Jahre TV-Jubliäum

0
Berlin Tag & Nacht
Bild: RTL Zwei

Jubiläum für die Soap „Berlin – Tag & Nacht“: RTLzwei widmet seinem Dauerbrenner praktisch einen ganzen Abend.

„Seit zehn Jahren ein Programmanker und erfolgreicher Dauerbrenner bei RTLzwei“, formuliert der Sender selbst: „Berlin – Tag & Nacht“ feiert Jubiläum. Die Daily Soap mit inzwischen mehr als 2500 Folgen ist montags bis freitags zu sehen und hat eine große Fangemeinde. Die Soap sei ein gutes Beispiel „für eine digital erfolgreich verlängerte Fernsehproduktion, die sich auf allen gefragten non-linearen Ausspielwegen finden lässt“, teilt der Sender mit. Es gebe mehr als 5,2 Millionen „Follower und Abonnenten bei YouTube, Instagram, TikTok, Snapchat und Facebook“. Die erste Ausgabe lief am 12.9.2011; das Jubiläum feiert RTLzwei aber am 13. September.

Auf dem regulären Programmplatz am nächsten Montag (13.9.) um 19.05 Uhr können Fans die große Hochzeit von Joe und Paula verfolgen. Ab 20.15 Uhr startet dann eine Primetime-Sondersendung, die die Hochzeit weiter erzählt. Am späten Abend (nach Love Island») gibt es noch die Sondersendung „10 Jahre Berlin – Tag & Nacht – Das große Wiedersehen“, in der WG-Papa Joe (Lutz Schweigel) etwa mit Pia Tillmann (aka Meike), Falko Ochsenknecht (aka Ole), Katrin Hamann (aka Peggy), Manuel Denninger (aka Rick) und Josephine Welsch (aka Miri) feiert.

HIGH END Woche 2021: Die Highlights von TEAC – 701er Reference-Serie (Netzwerkplayer & Endstufe)

0
Teac 701 HIGH END WOCHE 2021

Das HIGH END Woche Spezial kommt nun zu einem Ende: Letztes Highlight ist die neue Reference Serie von TEAC. Das High-End-Audio-Duo besteht aus dem Netzwerkplayer TEAC UD-701N und der Endstufe AP-701.

[Werbung/Promotion] Nachdem die HIGH END Messe bereits im letzten Jahr abgesagt werden musste, fiel die ursprünglich auf 9. – 12. September 2021 in München terminierte HiFi-Messe erneut der Pandemie zum Opfer. Corona macht ein sicheres und vernünftiges Messegeschäft weiterhin unmöglich.

Gemeinsam mit unseren Redaktionskollegen vom AUDIO TEST Magazin, HDTV Heimkinomagazin und www.likehifi.de wollen wir den HiFi-Produktneuheiten trotz Ausfall der HIGH END 2021 wieder eine große Bühne bieten. So präsentieren Ihnen mit diesem XXL-Special exklusiv über 50 Produktneuheiten aus dem High-End- und HiFi-Bereich, die alle eine Premiere in München gefeiert hätten! Das als „HIGH END Woche 2021“ betitelte Spezial finden Sie in unseren Print-, Digital- und Onlinemagazinen sowie auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir bedanken uns bei Ihnen fürs tägliche Reinschauen und freuen uns dann endlich auch auf ein Wiedersehen in leibhaftiger Form auf der HIGH END Messe 2022 im Mai nächsten Jahres in München.

TEAC präsentiert neue 701er Reference-Serie mit Netzwerkplayer und Endstufe

Anspruchsvolle Hifi-Enthusiasten können sich freuen, der Netzwerkplayer UD-701N des japanischen Traditionsherstellers für High-End-Audio-Lösungen TEAC kann schon bald in heimischen Wohnzimmern Einzug finden. Das elegante Duo der neuen Modelle der Reference Serie, der Netzwerkplayer TEAC UD-701N und die Endstufe TEAC AP-701, wird ab Anfang Oktober lieferbar sein.

Der TEAC UD-701N stellt dabei das neue Spitzenmodell unter den Netzwerkspielern von TEAC dar. Das Allround-Gerät wird die Basis für Top-Audiosysteme und lässt das Herz von Audio-Liebhabern höher schlagen. Es kombiniert USB-DAC-Funktionen, Netzwerkplayer, analogen Vorverstärker, Kopfhörerverstärker sowie weitere Funktionen auf höchstem Niveau. Statt eines generischen DAC-IC findet ein neu entwickelter, diskreter TEAC ΔΣ (Delta Sigma) DAC Platz, der aus diskreten Schaltungen besteht und einen FPGA mit Original-TEAC-Algorithmen verwendet. Dadurch werden analoge Signale mit hoher Audioqualität ausgegeben. DSD-Signale werden unverändert übertragen, während PCM-Signale nach Durchlauf eines ΔΣ-Modulators und Umwandlung in 1-Bit-Signale übertragen werden. Das Ergebnis: Ein perfekt klares Klangfeld, das speziell dem diskreten Aufbau zu verdanken ist. Auch die beliebten AAC-, Qualcomm aptX- und SBC-Codecs werden unterstützt, sodass eine hochwertige drahtlose Wiedergabe von Musik auch per Smartphone und digitalen Audioplayern möglich ist.

Der neue TEAC UD-701N ist das neue Spitzenmodell unter den Netzwerkspielern von TEAC
Der neue TEAC UD-701N ist das neue Spitzenmodell unter den Netzwerkspielern von TEAC.

Der TEAC AP-701 Stereo/Mono-Verstärker vereint alle in einer Endstufe gewünschten Elemente auf hohem Niveau und setzt damit einen neuen Standard. Die extravagante Schaltung verfügt dank unabhängigen Ringkern-Netzteiltransformatoren und zwei Ncore-Modulen über eine komplette Dual-Mono-Struktur vom Eingang bis zum Ausgang. Dadurch werden Interferenzen zwischen dem linken und dem rechten Signal verhindert und eine hervorragende Kanaltrennung erreicht. Dies ermöglicht eine satte Audiowiedergabe, die eine größere Klangbühne und einen dreidimensionalen Klang bietet.

Das Besondere: Trotz der hohen Leistung der AP-701 Endstufe wurde ein lüfterloses Design realisiert. Dank einer für den Luftstrom berechneten Platinenplatzierung und einer präzisen Anordnung der Luftein- und -auslässe wird die Wärmeableitung durch die Befestigung der Verstärkermodule direkt an der Bodenplatte erhöht. Durch die Loslösung von Transformatoren mithilfe einer schwimmenden Struktur werden zudem Vibrationen vermieden, welche die Klangqualität beeinflussen könnten.

Neue Endstufe in der Reference Serie: TEAC AP-701 Stereo/Mono-Verstärker
Neue Endstufe in der Reference Serie: TEAC AP-701 Stereo/Mono-Verstärker

Preis und Verfügbarkeit

Beide TEAC HiFi-Komponenten gibt es ab Anfang Oktober 2021 im autorisierten Fachhandel. Den TEAC UD-701N und TEAC AP-701 wird es sowohl in schwarz als auch silber geben. Die UVP des UD-701N liegt bei 3.499 Euro, der AP-701 liegt bei 2.999 Euro.

► Webseite: www.teac-audio.eu

► Weiterführende Informationen und zahlreiche Testberichte zu den Produkten von TEAC finden Sie bei den Kollegen vom Likehifi.de Onlinemagazin

Filmfestival Venedig im Rückblick: Viel Schmerz und Hollywood-Glanz

0
Foto: Janick Nolting

Das schwer erträgliche Abtreibungsdrama „Happening“ hat den Goldenen Löwen beim Filmfestival Venedig gewonnen. Eine passende Wahl vor dem Hintergrund des diesjährigen Programms.

Es wirkt ein wenig wie ein kleinster gemeinsamer Nenner. Ein schwacher Film ist „Happening“ (im Original: „L’Événement“) keinesfalls, im Gegenteil! Das Abtreibungsdrama der Französin Audrey Diwan gehörte mit Sicherheit zu den intensivsten Filmen, die man im Wettbewerb der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig sehen konnte. Zugleich war das ein seltsam ausgeglichener Wettbewerb, in dem sich bis zum Schluss kein eindeutiger Favorit abzeichnen wollte.

Insofern hat sich die Jury unter dem Vorsitz von „Parasite“-Regisseur Bong Joon-Ho für einen Gewinnerfilm entschieden, der im Grunde alles vereint, was einen klassischen Festivalfilm auszeichnet, den man als politisch dringlich verkaufen kann, was er in gewisser Weise auch ist, aber der auch wenig nachhaltiges Diskussionspotential besitzt. Dabei gibt sich „Happening“ alle Mühe, ein kleiner Skandal für ein solches Festival zu sein! Mit drastischen, ungeheuer schmerzhaft anzusehenden Szenen geizt der Film von Audrey Diwan nämlich nicht.

Schwer erträgliche Momente

Erzählt wird die Geschichte einer jungen Studentin (fulminant: Anamaria Vartolomei), die im erzkonservativen Frankreich der 1960er ungewollt schwanger wird. Weil ihr ein Kind die Aufstiegschancen ruinieren würde, beschließt sie sich zu einem Schwangerschaftsabbruch, doch das gilt als absolutes Tabu. Niemand will ihr helfen, sowohl von Männern als auch Frauen bekommt sie heftigen Gegenwind, an dem sie fast zu zerbrechen droht und der sie an den Rand der Selbstzerstörung treibt.

Als Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung ist das mit klarem Standpunkt inszeniert und erzählt. Das Sittengemälde irgendwelcher reaktionären Geschlechterbilder lässt mehrfach schwer schlucken, da ist man noch nicht einmal bis zu den verstörenden körperlichen Szenen vorgedrungen. Zweifellos, „Happening“ war ein spannender Film dieser Festivalausgabe. Der gerade auch im Ausbreiten seines Familiengefüges ein gelungenes Maß an Subtilität mitbringt. Die Themen Mutterschaft und Weiblichkeit haben ohnehin einen prominenten Platz im Programm eingenommen, das mit Pedro Almodovars „Parallele Mütter“ eröffnet wurde.

„Happening“ gewann den Hauptpreis des Festivals

Düstere Zeitdiagnosen

Zugleich muss man jedoch vorsichtig anmerken, dass man „Happening“ etwas arg Kalkuliertes, Berechenbares nicht absprechen kann. Beginnt der Film, weiß man nach einer Minute komplett, was er erzählen will, wie er sich anfühlen und wie er aussehen wird. Und genau so kommt es dann auch. Ihm fehlt ein wenig das Offene, eine zweite Ebene, über die man länger grübeln könnte. Der Film müht sich dafür zu sehr an seinem sozialrealistischen Schockeffekt ab.

Besagtes Abmühen spiegelt ganz gut einen Großteil des Festivalprogramms wieder, das häufig mit diesem Problem zu kämpfen hatte. Harten Tobak gab es da zu sehen! Filme wie der russische „Captain Volkonogov Escaped“, der polnische „Leave No Traces“ oder „Reflection“ aus der Ukraine befassten sich auf teils sehr extreme und explizite Weise mit den Themen Folter und Staatsgewalt. Außer Konkurrenz liefen die ebenfalls sehr blutrünstigen Horrorfilme „Halloween Kills“ und „Last Night in Soho“. Hoffnung für Welt und Gesellschaft haben da wenige Titel erweckt.

Ein Schwatz-Problem

Neben allerhand Gewalt konnte man indes leider den Eindruck bekommen, man könne einen Großteil der gezeigten Filme auch als Podcast hören. Zu wenige interessante und große Bilder gab es da zu genießen. Dafür musste man schon Denis Villeneuves „Dune„, den aufregendsten Film des Festivals, schauen. Oder Paolo Sorrentinos „Hand Gottes“ (Silberner Löwe) und den Western „The Power of the Dog“ von Jane Campion (Preis für die beste Regie), beide übrigens von Netflix. Ansonsten wurde jede Menge geredet und geredet in tristen Brennpunkt-Aufnahmen und überwiegend viel zu langen Laufzeiten. Der längste Wettbewerbstitel, „On the Job: The Missing 8“ dauerte ganze 208 Minuten.

Bis zum Ermüden haben diese Filme ihre Themen durchdiskutiert, anstatt auf ihre Audiovisualität zu vertrauen. Da war im Wettbewerb ein Film wie der italienische „Il Buco“ eine Wohltat! In dem Hybriden aus Dokumentation und Spielfilm wird eine Höhle in den 60er-Jahren erkundet und zwar ganz ohne Dialoge. Dafür gab es (verdient) den Spezialpreis der Jury.

„Dune“ war das Hollywood-Highlight des Festivals und startet bereits am 16. September in den deutschen Kinos.

Ausreichend Diskussionspotential

Man muss dem Filmfestival von Venedig allerdings lassen: Es gab durchaus Höhepunkte zu sehen, einige wenige wurden bereits genannt. Dazu zählen außerdem unbedingt noch das berührende Requiem „Ennio“ über den großen Komponisten Ennio Morricone, der Coming-of-Age-Geheimtipp „The Miracle Child“ aus der Biennale College-Sektion des Festivals oder der böse Anti-Urlaubsfilm „Sundown“ mit Charlotte Gainsbourg und Tim Roth.

Zudem angenehm überraschend: Dieses Festival bot insgesamt wenig, das völlige Gleichgültigkeit in einem auslösen würde. Selbst Gurken wie Ridley Scotts Ritterfilm „The Last Duel“, der neue Psychothriller „America Latina“ der überbewerteten D’Innocenco-Brüder oder der grässlich langweilige italienische Kostümschinken „Qui Rido Io“ über einen berühmten neapolitanischen Dramatiker boten zumindest ordentlich Aufregerpotential oder Amüsement.

Geglücktes Festival unter Corona-Bedingungen

Am Samstag ging das älteste Filmfestival der Welt zu Ende, das international überwiegend positives Echo erhalten konnte. Mit allerhand Star-Auflauf und großen Titeln im Programm hat man nicht gegeizt, gerade am ersten Wochenende. Über den roten Teppich flanierten unter anderem Oscar Isaac, Matt Damon, Kristen Stewart, Benedict Cumberbatch, Jamie Lee Curtis, Rebecca Ferguson oder auch Roberto Benigni.

Zudem scheinen die Corona-Maßnahmen, die auf den 3G-Regeln basierten, aufgegangen zu sein. Zumindest nach aktuellem Stand. Die waren allerdings auch Grund für einigen Ärger unter Presse und Fachbesuchern. Aufgrund der geringeren Auslastung in den Kinos waren die Tickets, die man sich für jede Vorstellung reservieren musste, heißt begehrt. Genau drei Tage vor jedem Screening hieß es: Smartphone oder Laptop zücken und wie irre die Seite aktualisieren, um sich einen Platz sichern zu können. So konnte und musste man natürlich auch seine Tage an der Adria verbringen. Bereits vor Festivalbeginn schien klar: Kein Film in diesem Programm kann so aufregend oder ärgerlich sein wie seine Ticketbuchung.

Weitere Filmkritiken von DIGITAL FERNSEHEN von den 78. Filmfestspielen Venedig gibt es hier:

Maradona in Neapel: Paolo Sorrentinos Netflix-Meisterwerk „Die Hand Gottes“

„Dune“ – Premiere in Venedig: Gewaltig, wie Kino nur sein kann

„Last Night in Soho“: Schillernder Horror-Trip in die 60er

„Scenes From A Marriage“ bald bei Sky: So gut ist die Serien-Neuverfilmung

„Halloween Kills“: Blutige Fortsetzung des Horror-Klassikers

„Spencer“: Kristen Stewart begeistert als Lady Di in Venedig

„The Last Duel“ von Ridley Scott: Eine ritterliche Gurke

Raumfahrt aktuell: Jetzt beginnt die Ära des Weltraumtourismus

1
Das „Starship“ von SpaceX

Der erste Start einer privaten SpaceX-Mission mit Touristen an Bord rückt näher. Der Mars-Rover „Perseverance“ hat auf dem Mars erfolgreich nach Gesteinsproben gebohrt.

Diese Woche wird es voraussichtlich soweit sein: am 15. September sollen die ersten Touristen mit einer privaten SpaceX-Mission ins Weltall starten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Start auf 2 Uhr Mitteleuropäischer Zeit terminiert. Dann sollen vier Menschen mit einer modifizierten „Crew Dragon“ – neu ist eine Aussichtskuppel an der Spitze des Raumschiffs – ins Weltall starten. Mit dabei sind ein Milliardär, eine Arztassistentin, ein Luftfahrtingenieur und eine Geowissenschaftlerin.

Elon Musk hatte sich aus dem Ego-Wettstreit von Richard Branson und Jeff Bezos um den Status als erster Privatier-Astronaut (DIGITAL FERNSEHEN berichtete) herausgehalten. Stattdessen verlagerte er sich darauf, sich vorwiegend spöttisch über die Altherren-Fraktion zu äußern. Er lässt nun Kunden den Vortritt. Die Touristen sollen drei Tage im All bleiben und Aktivitäten unternehmen, damit sie sich Astronauten nennen dürfen – dafür hat die FAA, die Federal Aviation Administration, die Kriterien im Juli verschärft.

Mars-Rover „Perseverance“ fleißig bei der Arbeit

Der Mars-Rover „Perseverance“ hat in der letzten Woche erfolgreich Steinproben vom roten Planeten entnommen. Ein erster Versuch war noch daran gescheitert, dass das Gestein, das angebohrt wurde, nach Nasa-Angaben zu porös gewesen sei. In den Proben „Montdenier“ und „Montagnac“ seien Salze nachgewiesen worden. Diese weisen womöglich darauf hin, dass das Gestein einmal mit Wasser in Berührung kam. Es sei auch möglich, dass kleine Bläschen alten Marswassers im Gestein eingeschlossen seien. Den nächsten wahrscheinlichen Ort einer Probenentnahme liegt ungefähr 200 Meter von der derzeitigen Position des Mars-Rovers entfernt.

„Steve McQueen: The Lost Movie“ ab heute bei Sky Documentaries

0
Steve McQueen
© Gerry Cranham / Offside Sport Photography

Sky zeigt mit „Steve McQueen: The Lost Movie“ eine exklusive Dokumentation zu einem nie fertiggestellten und entsprechend unveröffentlichten Film der Hollywood-Ikone aus den Sechzigern.

Bevor Steve Mcqueen den 1971 veröffentlichten Rennsportfilm „Le Mans“ drehte, hatte der begeisterte Motorsportler seine ersten großen Erfolgen Mitte der Sechzigerjahre. Nach dem großen Erfolg des starbesetzten Filmes über einen Ausbruch aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager „Gesprengte Ketten“, plante der Schauspieler nach Angaben von Sky einen Formel 1-Film namens „Day of the Champion“. Dass aus dem Film nichts wurde, habe daran gelegen, dass der Regisseur John Frankenheimer den Film „Grad Prix“ mit James Garner drehte.

Die Dokumentation „Steve McQueen: The Lost Movie“, die Sky ab dem heutigen 12. September auf Sky Documentaries, Sky Ticket oder auf Abruf zeigt, soll nach Angaben des Senders „die spannende Geschichte hinter dem verschollen geglaubten Film“ erzählen. Dazu zeige man Ausschnitte aus „Day of the Champion“, „darunter sensationelle Aufnahmen vom Nürburgring 1965 und aus dem Cockpit des britischen Rennfahrers Stirling Moss“. Die Regie des 90-minütigen Dokumentarfilms führte Alex Rodger, im Film zu sehen sind nach Angaben von Sky John Sturges, John Frankenheimer, David Letterman, Steve McQueen und James Garner.

Hinweis: Bei einigen Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links. Mit einem Kauf über diesen Link erhält DIGITAL FERNSEHEN eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Wahl-Triell heute live bei ARD, ZDF und Phoenix

13
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beim Wahl-Triell
© WDR/Land NRW

Ein großer Teil der Wähler ist 14 Tage vor der Bundestagswahl laut Umfragen noch unentschlossen. Ob eine neues Wahl-Triell im ARD und ZDF ihnen Entscheidungshilfe gibt?

Die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen liefern sich an diesem Sonntagabend den mit Spannung erwarteten zweiten großen TV-Schlagabtausch. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September steht weiterhin vor allem Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) wegen desaströser Umfragewerte unter Druck, mit dem Triell den Umfragetrend zu drehen. Die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz liegt in Umfragen in Führung. Meinungsforscher sehen die Grünen mit ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock auf dem dritten Platz.

Der Schlagabtausch ist um 20.15 Uhr unter anderem bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ARD, ZDF ud Phoenix zu sehen.

SPD baut Vorsprung aus

Die SPD hat in einer Insa-Umfrage ihren Vorsprung weiter ausgebaut und liegt nun sechs Prozentpunkte vor der Union. Die Sozialdemokraten gewinnen im „Sonntagstrend“ für die „Bild am Sonntag“ gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kommen auf 26 Prozent. Die Union liegt unverändert bei 20 Prozent. 

CSU-Chef Markus Söder hatte am Donnerstag erklärt, an diesem Wochenende gebe es mit dem CSU-Parteitag in Nürnberg am Freitag und Samstag sowie mit der TV-Diskussion die letzte Chance für einen Stimmungsumschwung zugunsten von Laschet. Damit hatte er den Druck auf den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten erhöht.

CSU stellt sich hinter Laschet

Am Samstag stellte sich der CSU-Parteitag mit lang anhaltendem Beifall hinter Laschet. Zuvor hatte es wiederholt Sticheleien von Söder gegen den NRW-Ministerpräsidenten gegeben. Söder war Laschet im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur unterlegen. Er sei „sehr berührt von den ehrlichen und herzlichen Reaktionen der Delegierten der CSU“ gewesen, sagte Laschet dem „Tagesspiegel“ (Sonntag). „Mit Markus Söder spreche ich regelmäßig und weiß, dass er mich unterstützt. Einiges wird auch überspitzt wahrgenommen. Ich bin da gelassen.“

Angesprochen auf Koalitionsoptionen für die Union nach der Bundestagswahl nannte Söder die Möglichkeit eines weiteren Bündnisses mit der SPD. „Kann ja auch nochmal eine große Koalition wieder kommen mit der SPD, wenn sie schwächer wird“, sagte er dem Sender Phoenix am Samstag. „Das Entscheidende ist, dass wir stärker sind als die SPD, weil daraus leitet sich auch der Führungsanspruch für eine Bundesregierung ab.“ 

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kritisierte daraufhin, Söder plädiere für „eine neue Stillstands-GroKo“. „Einen Aufbruch und das Ende des Weiter-So gibt es nur mit Grün“, erklärte er.

Hält sich SPD die Linke Option offen?

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert hält ungeachtet von Forderungen der Unions-Spitze an Scholz, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nach der Wahl auszuschließen, ein Bündnis mit Grünen und Linken auch im Bund für eine Option. „Die allseitige Ausschließeritis ist seit Jahren die Lebensversicherung von CDU und CSU, weil so kaum Regierungen gegen sie gebildet werden können“, sagte er dem Nachrichtenportal „t-online“. „Damit ist jetzt mal Schluss.“ 

Er kämpfe zwar für Rot-Grün, sagte Kühnert. Mit Blick auf Thüringen, Berlin und Bremen fügte er hinzu: „Aber warum sollten wir eine Koalition pauschal ausschließen, die es in drei Bundesländern schon gibt?“ Dort sei „weder der Kommunismus ausgebrochen noch sind die Supermarktregale leer gefegt.“ Kühnert schloss zudem aus, im Falle eines Wahlsiegs ein Ministeramt zu übernehmen. „Nein. Und damit implodiert schon wieder eine Wahlkampfblase der CDU/CSU“, sagte er. 

Laschet warnt vor Linksbündnis

Beim CSU-Parteitag nannte Laschet eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken in einem Bündnis mit SPD und Grünen eine Gefahr für die innere und äußere Sicherheit und die Wirtschaft in Deutschland. Er griff in seiner Rede Scholz und die SPD scharf an – und insbesondere mit einer Aussage rief er empörte Reaktionen bei den Sozialdemokraten hervor. „In all den Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte standen Sozialdemokraten immer auf der falschen Seite“, sagte Laschet, und zwar konkret mit Blick auf den Kurs der SPD in der Wirtschafts- und Finanzpolitik: Immer in Krisen habe sie ans Schuldenmachen und an Steuererhöhungen gedacht, kritisierte er. 

Die SPD wehrte sich umgehend, Generalsekretär Lars Klingbeil warf der Union eine „Schmutzkampagne“ vor. „Nein zum Irak-Krieg, die Ostpolitik von Brandt, Einführung Mindestlohn & Grundrente, Ehe für alle usw. Überall haben wir uns gegen die Konservativen durchgesetzt. Ich bin sehr stolz darauf!“, twitterte er. Die SPD brauche keine Ratschläge von Laschet, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt in Worms. „Auch das zeigt, wie der Zustand der Union gerade ist. Ein Armin Laschet, der immer mehr klingt wie ein Mini-Trump.“

Nicht das erste Wahl-Triell im TV

Am Sonntagabend soll es zu dem TV-Triell auch zwei Blitz-Umfragen der Sender unter den TV-Zuschauern geben, deren Ergebnisse am späteren Abend ausgewertet werden. Ende August hatten die Privatsender RTL und ntv das erste große Triell in der heißen Wahlkampfphase gezeigt. Bei ProSieben, Sat.1 und Kabeleins wird es am 19. September einen dritten TV-Schlagabtausch geben. 

ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte gesagt, er hoffe für Sonntag auf eine zweistellige Millionenbeteiligung an TV-Zuschauern. Das ZDF schickt die erfahrene Moderatorin Maybrit Illner in die Live-Sendung, mit ihr wird ARD-Chefredakteur Oliver Köhr die Sendung moderieren. Der Journalist ist TV-Zuschauern etwa durch die Moderation von Sommerinterviews mit Spitzenpolitikern bekannt.

Neue „Dune“-Featurette stellt den Kult-Kosmos vor

0

Denis Villeneuves atemberaubende Literaturadaption startet in der kommenden Woche in allen Kinos. In einer neuen „Dune“-Featurette“ werden die wichtigsten Handlungsträger des komplexen SciFi-Kosmus vorgestellt.

Wer die vielschichtig-verwobene Hintergrundgeschichte aus Frank Herberts Literaturvorlage „Dune – der Wüstenplanet“ nicht kennt, wird im Kino wohl nicht verzweifeln müssen: Scheinbar hat der Franko-Kanadier Denis Villeneuve als erster die Quadratur des Kreises vollbracht und das komplizierte Geschehen in eine ästhetisch überwältigende Filmfassung gebannt, die literaturnah genug ist, um langjährige Fans zu befriedigen – aber nicht so sehr ins Detail geht, dass nur Nerds den Film halbwegs verstehen können.

Dennoch gibt es die Möglichkeit, sich spoilerfrei auf den Langfilmgenuss im Kino vorzubereiten: Ein mehrminütiger Featurette-Trailer stellt unter anderem die Adelshäuser Atreides und Harkonnen vor. Zwischen letzteren entspinnt sich das wesentliche Handlungsgeflecht: Der finstere Baron Vladimir Harkonnen (Stellan Skarsgard) will seinen Erzfeind, Graf Leto Atreides (Oscar Isaac) und seine gesamte Familie in eine Falle locken, um die generationenlange Rivalität zwischen den beiden Häusern triumphal zu beenden.

In der Featurette werden nicht nur einige Zusammenhänge erklärt, sondern auch wichtige Figuren kurz vorgestellt.

„Dune“: Zweiter teil soll schon bald gedreht werden

Noch haben nicht viele Dune gesehen – doch Kritiker überhäufen die Adaption von Denis Villeneuve geradezu mit Lob. Insbesondere die audiovisuelle Hochwertigkeit des Kino-Blockbusters wird im Rahmen der Expertenrezensionen betont. Mit einem großen Publikumserfolg nach langer Zeit der Lichtspielhaus-Tristesse durch Corona ist alles andere als unwahrscheinlich.

"Dune" startet neben der Kino-Premiere auch bei HBO Max
© Warner Bros. Entertainment

Erfolgreich muss der Film an den Kinokassen wohl auch sein, damit Denis Villeneuve damit anfangen kann, den zweiten Teil der sündhaft teuren Literaturverfilmung anzugehen. Laut übereinstimmenden Medienberichten würde der Regisseur gerne schon 2022 damit anfangen.

Hinweis: Bei einigen Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links. Mit einem Kauf über diesen Link erhält DIGITAL FERNSEHEN eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

„Gefahr aus dem All“: Neues SciFi-Format startet heute

0
Bild: Discovery

Asteroiden, Gammastrahlenblitze oder supermassereiche Schwarze Löcher: Der Kosmos verfügt neben seiner schöpferischen Kraft auch über ein verheerendes Zerstörungspotenzial. Welche tödlichen Gefahren in den Tiefen des Universums wirklich lauern, und wie wahrscheinlich es ist, dass die Erde eines Tages von einer derartigen Apokalypse heimgesucht wird – dieser Frage geht die neue Serie “Gefahr aus dem All” nach, die am 12. September, auf Discovery Channel ihre Premiere feiert.

Der Weltraum ist ein faszinierender Ort, doch er kann auch angsteinflößend sein – und tödlich. Unberechenbare Asteroiden, dunkle Energie, Supernovas und tödliche Strahlung – unserer Erde droht die Gefahr von oben. Es ist wie bei einer tickenden Zeitbombe. “Gefahr aus dem All” (Originaltitel “Killers of the Cosmos”) geht diese Bedrohungen im Film-Noir-Stil an und vereint darin animiertes Dokudrama mit Top-Experten aus den Bereichen Astronomie, Astrophysik, Biologie, Kosmologie und Planetologie.

„Game of Thrones“-Star spielt Detektiv

Charakterfach-Tausendsassa Aidan Gillen („Game of Thrones“, „Bohemian Rhapsody“, „The Wire“) schlüpft in “Gefahr aus dem All” in die Rolle eines Detektivs, der in jeder der sechs Episoden einen geheimnisvollen und potenziell apokalyptischen Fall zu lösen hat. Unterstützt von einem mysteriösen Informanten untersucht Gillen jede der sich anbahnenden Katastrophen und sammelt seine Beweise mit Hilfe einer Vielzahl von Experten, die einige der erstaunlichsten Phänomene der Wissenschaft erforscht haben.

„Gefahr aus dem All“: Lovecraft trifft Chandler

“Der Fall der Killersteine”, “Der Fall des Todesstrahls”, “Der Fall des Weltraummülls”, “Der Fall der kleinen grünen Männchen”, “Der Fall des dunklen Sterns” und “Der Fall des großen Endes” bilden Gillens sechs Einsätze. In jedem wird er mit einer anderen tödlichen Gefahr konfrontiert, die in den Tiefen des Alls lauert. Sein Fazit: Die Erde steht in der Schusslinie. Die Frage ist nicht, ob sich diese Dinge ereignen, sondern wann!

“Gefahr aus dem All” läuft in sechs Episoden ab 12. September immer sonntags um 21.45 Uhr auf Discovery Channel.

Quelle: Discovery

Formel 1 heute auch im Free-TV: RTL überträgt GP aus Monza

0
Bild:© Formel 1 RTL
Bild: © RTL

Als drittes von vier Rennen zeigt heute auch RTL die Formel 1 aus Monza live. Neben der Free-TV-Übertragung ist der Grand Prix natürlich ebenfalls im Pay-TV bei Sky Sport F1 zu sehen.

Als eines von nur vier Rennen der Formel 1, die RTL dieses Jahr im Free-TV zeigen darf, hat sich der Sender für den Großen Preis von Italien im norditalienischen Monza entschieden (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Die Hochgeschwindigkeits-Strecke mit dem höchsten Vollgasanteil der aktuellen Formel-1-Strecken findet sich mit der Ausnahme des Jahres 1980 in bisher allen Rennkalendern der höchsten FIA-Rennserie. Im letzten Jahr gab es mit Pierre Gasly einen Überraschungssieger und keiner der Favoriten fuhr aufs Podium. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es in diesem Jahr ähnlich laufen wird.

Verzichten wird RTL auf den Moderator Florian König, der beim Fußballtalk „Doppelpass“ übernimmt. Für ihn wird Laura Papendick als Moderatorin neben dem Routinier Kai Ebel (wie immer in der Boxengasse unterwegs) und als Kommentatoren Heiko Wasser und Christian Danner zum Einsatz kommen. Die Journalistin wechselte dieses Jahr von Sport1 zur RTL Group.

RTL beginnt die Übertragung heute um 14 Uhr mit dem „Countdown“, um 15 Uhr folgt das das Rennen und im Anschluss die Siegerehrung. Es bleibt zu hoffen, dass das Wetter anders als beim vergangenen Rennen in Spa-Francochamps in Italien mitspielt. Dort gab es nur zwei Rennrunden zu sehen – und diese auch nur hinter dem Safety-Car.

Disney besinnt sich zurück aufs Kino

28
Kino Publikum © nyul - Fotolia.com
© nyul - Fotolia.com

Nach einer Phase der Privilegierung von Disney+ und auch damit verbundenen Querelen besinnt sich der Walt-Disney-Konzern nun aufs gute alte Kino zurück. Künftig starten die Filme wieder exklusiv ebendort.

Die Disney Media & Entertainment Distribution hat bekanntgegeben, dass alle noch für 2021 ausstehenden Filme des Hauses für einen gewissen Zeitraum ausschließlich in den Kinos laufen, und nicht direkt auch beim Streamingdienst Disney+ veröffentlicht werden. Während der Corona-Pandemie sind viele Filme parallel oder gar exklusiv online verfügbar gewesen. Zuletzt war dies beispielsweise auch beim Film „Black Widow“ der Fall. Hauptdarstellerin Scarlett Johannson hatte den Konzern daraufhin auf Entschädigung in Millionenhöhe verklagt. Ihr vertraglich zugesicherte Beteiligungen an den Kino-Einnahmen seien von der Disney-Strategie stark beeinträchtigt gewesen.

Für 2021 bedeutet das Umschwenken von Disney nun, dass das Musical „Encanto“ mit 30 Tagen Vorlauf im November in die Kinos kommt. Allen weiteren Filmen des Jahres ist es vergönnt, sogar 45 Tage exklusiv in den Lichtspielhäusern zu laufen. Dazu gehört zum Beispiels Steven Spielbergs Neuverfilmung der „Westside Story“, die am 9. Dezember in deutschen Kinos anläuft. Gemessen an der Kino-Exklusivität vergangener Zeiten, als es gut ein halbes Jahr dauerte, bis ein Film als DVD beziehungsweise im Pay-TV erschien, muten die anderthalb Monate Schonfrist trotzdem aber immer noch klitzeklein an.

Die weiteren betroffenen Disney-Filme (US-Starttermine)

  • The Last Duel on October 15, 2021 (Lesen Sie hierzu auch die kürzlich veröffentlichte DIGITAL FERNSEHEN-Filmkritik: „The Last Duel von Ridley Scott: Eine ritterliche Gurke
  • Ron’s Gone Wrong on October 22, 2021
  • Eternals on November 5, 2021
  • The King’s Man on December 22, 2021

Hinweis: Bei einigen Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links. Mit einem Kauf über diesen Link erhält DIGITAL FERNSEHEN eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Beliebteste Meldungen

Am Kiosk

BLU-RAY MAGAZIN 5/2021 – Dune, das größte Film-Event des Jahrzehnts

0
Kaum nimmt die Kino-Saison wieder richtig Fahrt auf, steht mit "Dune" auch schon der erste große Blockbuster auf dem Programm. Dabei hat der Streifen durchaus das Potenzial, zum größten Film-Event des Jahrzehnts zu werden.

Kommentare

Neue Tests

Available for Amazon Prime