Servus TV stellt Sendekonzept für Eishockey-Übertragungen vor

06.09.2012, 16:47 Uhr, ps/fm

Der Sender Servus TV hat sein Sendekonzept für die Live-Übertragungen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorgestellt. Demnach sollen die Partien parallel zur TV-Ausstrahlung auch im Internet über Livestream laufen. Außerdem sollen die einzelnen Spieldrittel jeweils für 90 Sekunden unterbrochen werden, um zusätzliche Werbepausen zu ermöglichen. Die erste Partie startet am 14. September um 19.10 Uhr.


Am 14. September startet die deutsche Eishockey Liga (DEL) in die neue Saison. Nach jahrelanger Abstinenz werden die Zuschauer dabei wieder Live-Spiele im Free-TV verfolgen können, da sich Servus TV im Juni 2012 die Rechte für die Live-Übertragungen der Partien gesichert hatte. Am kommenden Freitag möchte der Sender dabei mit der Begegnung zwischen den Kölner Haien und den Krefeld Pinguinen die erste von insgesamt 26 Live-Partien der Hauptrunde zeigen. Die Übertragung soll dabei um 19.10 Uhr parallel auf Servus TV und im Internet bei Laola1.tv per Livestream zu sehen sein. Dies gaben die Deutsche Eishockey Liga und der Fernsehsender am heutigen Donnerstag bekannt.

Zu den 26 Hauptrunden-Spielen kommen mit dem Start der Play-Offs noch einmal 20 weitere Parteien, die live im Fernsehen übertragen werden. Immer freitags soll zudem Laola1.tv im Rahmen der Laola1 Hockey Night live auf Sendung gehen. Dabei sollen zusätzliche 20 Spiele live gestreamt werden. Die Highlights aller DEL-Spiele können zusätzlich zum TV-Angebot auf www.laola1.tv rund um die Uhr kostenfrei abgerufen werden. Jeden Freitag zeigt Servus TV im Anschluss an die Livestreams um 23.15 Uhr das Sportmagazin Hockey Night Kompakt, in dem neben der DEL auch die Neuigkeiten der österreichischen- und der nordamerikanischen Hockeyliga aufbereitet werden.

Kommentatoren


Als Kommentatoren kommen Patrick Bernecker, Sebastian Schwele und Jan Lüdeke zum Einsatz. Im Studio begleiten Gerhard Leinauer und Holger Speckhahn die Zuschauer als Moderatoren durch das Rahmenprogramm. Mit Hans Finger und Konstantin Klostermann werden zudem zwei Field-Reporter im Einsatz sein. Insgesamt 50 Mitarbeiter sollen den reibungslosen Ablauf der Live-Übertragungen gewährleisten.

Verkabelte Spieler


Damit betreibt der Sender für seine Berichterstattung einen Aufwand, den man in Deutschland bisher nur von wenigen sportlichen Wettbewerben abseits des Fußballs kennt. Aufnahmen sollen künftig komplett in hochauflösender Qualität angefertigt werden. Für die richtigen Einstellungen bei Live-Übertragungen sorgen insgesamt 15 Kameras, mit denen die Stadien ausgestattet werden.
 
Darüber hinaus setzt Servus TV auf mehr Nähe zu den Akteuren des Eishockey-Sports. Sowohl Spieler als auch die Trainer sollen mit Mikrofonen verkabelt werden, um interessante oder auch nur unterhaltsame Aussagen an die Fans weitergeben zu können. Hinzu kommen Kameras, die live aus den Kabinen der Mannschaften senden. Diese machen zwar keine Tonaufzeichnungen, zeigen aber dennoch was in den Räumen passiert.
 
Wutausbrüche von Trainern und ähnliche, für die Fans amüsante Zwischenfälle können Zuschauer auf diese Weise verfolgen. Sollten Trainer und Spieler aber doch einmal vollkommen ungestört Reden wollen, haben die Klubs das Recht, das digitale Auge mit einem Handtuch zu verdecken.

Werbeunterbrechung während der Spieldrittel


Bereits vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass es in der DEL künftig zusätzliche Werbepausen geben wird, in denen auch der Spielbetrieb ruhen wird. So genannte Power-Breaks sollen dabei jedes Spieldrittel um insgesamt 90 Sekunden unterbrechen. Die Pausen sollen allerdings nicht auf eine bestimmte Zeit während des Spiels festgelegt sein, sondern während ohnehin stattfindender Spielunterbrechungen vollzogen werden. Auf das Modell hatten sich die Gesellschafter der DEL-Klubs gemeinsam mit Servus TV geeinigt.
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