Smart TV Trends 2017: Einfacher und komfortabler Fernsehen

22.07.2017, 19:13 Uhr, fp

Internet, Video on Demand oder Mediathek: Der Fernseher entwickelt sich zu einem Multitalent. In diesem Zusammenhang übernimmt der Smart TV eine führende Position.


Schon lang ist es nicht mehr damit getan, ein paar Programmtasten zu drücken, um die gewünschten TV Kanäle abzurufen. Die heutigen Fernbedienungen ähneln vielmehr einer Tastatur, für die man eine Bedienungsanleitung braucht. Dabei zeigen Untersuchungen der Marktforschung, dass Konsumenten eigentlich nur Zugriff auf 6-7 Kanäle nehmen. Der Großteil hat sich nicht einmal mit den ganzen Funktionen des Fernsehers befasst, sondern nutzt nur einen Bruchteil davon.

Internet & Fernsehen: Potenzial und Sparmöglichkeiten nicht unterschätzen


Für viele Verbraucher ist die Verbindung des Fernsehers mit dem Internet unverzichtbar. Nur so können sie auf Online-Inhalte zurückgreifen und Filme in Sekundenschnelle abrufen. So ist die Entscheidung für den passenden Fernseher auch an den Internetanbieter gebunden. Gerade die Big Player der Branche übertrumpfen sich mit Tarifpaketen, Angeboten, Bonusaktionen und Vergünstigungen, um sich die Gunst der Kunden zu sichern. 
 
Dazu gesellen sich Rabatte und Gutschriften, die wiederum die laufenden Fixkosten in die Knie zwingen. Besonders die Congstar Gutscheine von Gutscheinpott.de bieten smarte Tarife, zusätzliches Datenvolumen und Extras wie zum Beispiel einen Internet-Stick. Das Einsparpotenzial in diesem Bereich sollte nicht unterschätzt werden. Schließlich bleibt so mehr Budget für das eigene Home Entertainment System.

Einfach und komfortabel: die neuen Fernbedienungen


Der Trend geht zu einer abgespeckten Version der Fernbedienung, die mit Pfeilen oder einer einfacheren Bedienung ein Menü auf dem Bildschirm anpeilt. Hier setzen schon jetzt die führenden Hersteller auf ein Steuerkreuz, das den Zuschauer durch die einzelnen Funktionen des Fernsehers manövriert, um nicht nur die Programme zu sehen, sondern auch Videos abzurufen, aufzunehmen, E-Mails zu checken und Apps zu nutzen. 

Infolgedessen wird sich auch die Benutzeroberfläche maßgeblich verändern, so dass der Zuschauer sich erst einmal nach dem Einschalten in einer Übersicht wiederfindet. Hier rangieren die öffentlich-rechtlichen Sender und Privatsender neben den Streaming- und Video-on-Demand-Anbietern.

Fernsehen wird flexibel und individuell


Der Inhalte stehen kompakt und gleichberechtigt nebeneinander, um zum Beispiel einen Film zu streamen und vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt weiter zu schauen. Das schafft vor allen Dingen Komfort und Flexibilität, wenn es um das Fernsehprogramm geht. Zukünftig sollen die Nutzer nicht mehr darauf angewiesen sein, sich auf die Programmzeiten zu fokussieren, sondern ihren eigenen Tagesrhythmus mit dem des Fernsehers in Verbindung zu bringen.

Das leisten die neuen TV-Modelle 2017


Darüber hinaus haben die Hersteller auf der diesjährigen IFA ihre Geräte mit sehr viel mehr Inhalten ausgestattet. Das hat sich auch in optimierten Farben und zunehmenden Kontrasten deutlich gemacht. OLED Displays erobern den Markt und benötigen im direkten Vergleich zum LCD Modell keine Hintergrundbeleuchtung mehr. Fortan sollen die schwarzen Pixel tatsächlich in ihrer Farbe Schwarz und nicht mehr angegraut erscheinen.

HDR bietet eine weitere Lösung, wenn es um intensives Schwarz und eine optimierte Helligkeit geht. Diese Funktion war bislang einzig und allein den Highclass-Modellen vorenthalten, schafft es aber nun in immer mehr Fernseher. Wie macht sich das Extra bemerkbar? Nehmen wir zum Beispiel die Abbildung von Eis, erscheinen die Strukturen nicht mehr monoton und gleichfarbig, sondern viel detaillierter. Dennoch ist anzumerken, dass derzeit die Verbreitung der HDR Filme noch in ihren Anfängen steckt.

Im Gegensatz dazu haben die Anbieter von Streaming und Video-on-Demand 2017 an Fahrt zugenommen. Hier sind viele der Filme schon in dem optimierten Modus abrufbar und können selbst mit normalem Filmmaterial verbessert abgespielt werden.

Ultra HD, 4K und OELD?


Die brandneuen Fernseher übertrumpfen sich mit Pixeln und Kontrasten. Im Prinzip erfordert ein großer Bildschirm auch eben so viele Pixel, so dass viele der Großformat-Hersteller mittlerweile auf Ultra HD setzen. Im Gegensatz zu Full HD sind hier viermal so viele Bildpunkte verfügbar.

Wobei Ultra HD und 4K gleichbedeutend sind, da diese die gleichen Bildpunkte mitbringen. 8K und Megaauflösungen bleiben wohl noch Zukunftsmusik. Diese Auflösungen würden sich nur bei enormem Bildschirmdiagonalen von bis zu 2 m lohnen. OLED Bildschirme sind im Vergleich zu LCD Screens kleinteilig und erzeugen ein tieferes Schwarz und feine Nuancen, die gerade in dunklen Bildabschnitten zum Tragen kommen. Der eigentliche Vorteil liegt in den selbst leuchtenden Bildpunkten.

Was erwarten Verbraucher von den smarten TV Geräten?


Schon 2017 lässt sich sagen, dass Fernsehen flexibler, komfortabler und multidimensionaler wird. Den meisten Erfolg werden wohl die Hersteller haben, die Fernsehgeräte mit einer benutzerfreundlichen Bedienung, einer erstklassigen Technologie und Bildwiedergabe in Kombination mit praktischen Funktionen anbieten. Beim Kauf sollte sich jeder fragen, was ihm besonders wichtig ist. Schlussendlich muss der Fernseher auch zu den Raumdimensionen passen und die eigenen Anforderungen so gut wie möglich erfüllen.

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