[ha] Ludwigshafen - In Deutschland schwächelt die Verbreitung des digitalen Radios noch immer.
Mit verschiedenen Projekten soll dem Stiefkind der Digitalisierung nun endlich auf die Beine geholfen werden. Deshalb stehen nach dem Abschluss des "DRM+"-Versuchs in Hannover nun weitere Tests in Kaiserslautern und Umgebung auf dem Programm.
Die FH Kaiserslautern wird in der Stadt auf dem FM-Band 87,6 MHz ein eigenes Radioprogramm zu Testzwecken ausstrahlen, gab die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) heute bekannt.
Dazu arbeitet die Universität mit der LMK und der Bundesnetzagentur zusammen. Während der Ausstrahlung des Programms werden Messungen vorgenommen, um feststellen zu können, innerhalb welcher Parameter die Signale von den Sendestationen möglichst störungsfrei übertragen werden können. Zudem werde auch geprüft, ob ein analoger Radioanbieter per Zusatzprogramm in digitaler Qualität über "DRM+" senden könne.
"DRM+" erlaubt die Ausstrahlung auf dem FM-Band in Frequenzen zwischen 87,5 und 108 MHz.
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern Eerstmal ist DRM eine Technik für LW, MW und KW liebe Redaktion:
Der Zug für diese Technik ist abgefahren. Da DRM, das kann ich aus eigener Hörererfahrung sagen, ein absoluter Reinfall war wird es keiner mehr wagen sich einen DRM+ Empfänger zu kaufen, falls es einen solchen jemals geben wird. KW, MW, und LW sind tot, begreift das endlich!
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern Auch wenn der Newsbot des öfteren Unsinn verbreitet... Aber in KL soll tatsächlich auf UKW in DRM+ getestet werden. Sat&Kabel schreibt das nämlich auch...
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern @taddie: Bei dem Test handelt es sich um DRM+, welches im UKW-Band zwischen 87,5 und 108 MHz gesendet werden kann. Bevor man Stuss verzapft, sollte man sich erstmal schlau machen (oder besser gleich den Rand halten).
Gruß
Reinhold
... was passiert denn mit dem UKW-Band, wenn analog abgeschaltet wird ? Die Wiechen sind derzeit zwar eindeutig Richtung DAB+/DMB gestellt, aber was geschieht mit dem UKW-Band, wenn eines Tages mal alles auf Digital umgestellt wurde ? Aufgrund der niediegeren Frequenzen hat UKW gegenüber Band III gewisse Vorteile. Höhere Frequenzen bedeuten ein kürzere Wellenlänge und je kürzer die Welle, desto höher die Dämpfung durch Hindernisse.
Die Aktion finde ich nicht Blödsinnig. Außerdem steht die Entwicklung mit DRM+ noch ganz am Anfang. Auf jeden Fall ist DRM+ eine interessante Technik. ...
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern Bitte sehr, gern geschehen. Aber blödsinnig ist die Aktion nicht, siehe Mischobos Eintrag. DRM+ ist noch ganz am Anfang und solche Tests sind nunmal nötig, um die Schwächen und Stärken ausloten zu können. Das Geschrei wäre groß, wenn etwas Unausgereiftes auf die Menschheit losgelassen wird
Schönes Wochenende
Reinhold
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern Ich bin nunmal noch von DRM voreingenommen:
Da ich das DXen zu meinem liebsten Hobby zähle und daher viel auf MW, LW, und KW unterwegs bin musste ich erfahren wie DRM alle entäuscht hat. Ich hatte den bis jetzt einzigen braucbaren DRM EMpfänger Morphy Richards getestet und war entsetzt: Selbst mit imensem Antennenaufwand war das Signal eine Katastrophe- Das diese Technik jetzt wenn auch in weiterentwickelter Form auf UKW getestet werden soll, bin ich nun mal mehr als skeptisch. Wenn DRM+ funktioniert bin ich froh, allerdings gebe ich ihr nur eine Chance wenn anders als bei DAB auch der Wille zum Umstieg da ist und wenn die Technik nicht schon wieder maslos veraltet ist
pro UKW-"Kanal" steht ergeblich mehr Bandbreite zur Verfügung als bei LW, MW und KW. Außerdem ist das UKW-Signal stabiler als beispielsweise bei MW, wo die Empfangsqualität von der Tageszeit abhängig ist.
Die Erfahrungen von DRM auf LMK kann man nicht so einfach zu DRM+ über UKW portieren. Mehr Bandbreite ermöglicht höhere Audio-Bitraten.
Zum DXen ist DRM weniger geeignet, aber für Programmveranstalter die ein bundesweites Informationprogramm veranstalten kann DRM äußerst interessant sein, denn damit sind erheblich weniger Sender erforderlich, als z.B. beim analogen UKW oder DAB Empfang. ...
AW: Tests mit "DRM+" in Kaiserslautern Damit magst du recht haben, du musst sogar, den noch so ein Reinfall wie DAB und die digitalisierungspläne werden entgültig begraben
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