Ultraviolet: Warner will auf CES erste Nutzerzahlen vorlegen

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Bild: © Auerbach Verlag
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Bislang liegen keine gesicherten Erkenntnisse zur Resonanz auf das digitale Filmformat Ultraviolet vor. Das soll sich demnächst ändern: Warner hat angekündigt, im Januar erste Zahlen auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas zu präsentieren.

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Die erste Kundenresonanz auf Ultraviolet fiel eher verhalten aus. So kritisierten in US-amerikanischen Online-Foren zahlreiche Nutzer, dass die Wiedergabe über iTunes nicht möglich ist. Apple gehört bislang nicht zu den Unterstützern des digitalen Vertriebssystems, das die Wiedergabe von Kauffilmen über registrierte Endgeräte direkt aus dem Internet ermöglicht. Weiterhin bemängeln zahlreiche User, dass die Registrierung von Filmtiteln verschiedener Studios sehr aufwendig sei. Das Versprechen „Buy Once – Play Everywhere“ werde somit nur unzureichend erfüllt.

Ultraviolet war in den Vereinigten Staaten vor zwei Monaten offiziell gestartet. Warner Home Video veröffentlichte die beiden Titel „Horrible Bosses“ und „Green Lantern“ im Oktober. Erst in den vergangenen Tagen folgten Sony und Universal mit den Streifen „Die Schlümpfe“ und „Cowboys & Aliens“ (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete).
 
Dem Branchendienst „Home Video Magazine“ sagte ein nicht näher bezeichneter Warner-Sprecher, dass man zum Jahresbeginn erste Ergebnisse zur Nutzung der Technik im Rahmen der CeBIT-Konkurrenzmesse Consumer Electronics Show (CES) vorstellen werde. Das Elektronikmekka versammelt vom 10. bis 13. Januar in der Wüste von Nevada in Las Vegas die Größen der Unterhaltungselektronik-Branche.
 
Die Studios haben unterdessen auf die kritischen Stimmen der Online-Community reagiert: Warner verteilt iTunes-Codes, mit denen die Streifen auch über die Apple-Plattform gestreamt werden können. Universal will dem Bericht zufolge den Streifen „Dream House“ im Januar nicht nur als Stream, sondern als kompletten Download zugänglich machen.
 
Deutsche Filmfans müssen auf den Ultraviolet-Start noch warten. Dem Branchendienst „Paid Content“ zufolge ist die Einführung des ortsunabhängigen, cloud-basierten Digitalsystems hierzulande nicht vor 2013 geplant (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). [dm]

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