[IFA 2011] Telekom-Chef will freie Plattformen statt Formatchaos

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme hat am Donnerstag auf der Pressekonferenz des Konzerns bei der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die Notwendigkeit freier, einheitlicher Plattformen im Internet und auf mobilen Endgeräten betont und Inkompatibilitäten den Kampf angesagt.

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„Die Kunden nutzen eine Vielzahl von Apps und Services unterschiedlicher Anbieter. Die Vielfalt an Plattformen führt dazu, dass gekaufte und selbst erstellte Inhalte mehrfach archiviert werden müssen“, sagte van Damme. Man wolle den Kunden mit übergreifenden Angeboten wie dem Telekom-Mediencenter, dem digitalen Kiosk PagePlace, der Telekom Music App oder dem Programm Manager helfen, unabhängiger von den großen Plattformen zu werden.
 
Angesichts des immer weiter wachsenden Angebots von Endgeräten und Diensten sei es notwendig, dass die unterschiedlichen Plattformen und Betriebssysteme miteinander kommunizieren können. Die Komplexität unterschiedlicher Betriebssysteme baue jedoch Hürden für den Verbraucher auf. „Das Wesen der Telekommunikation besteht aber eigentlich darin, Hürden zu überwinden“, erläutert van Damme, der hier auch eine der Stärken der Telekom sieht.

Bereits 2007 hatte die Telekom als einer der ersten Anbieter im Markt ihre Strategie auf das vernetzte Leben und das Überwinden technischer Hürden ausgerichtet. Van Damme möchte den Kunden die Auswahl der richtigen Angebote erleichtern, ohne diese in ihrer Wahlfreiheit einzuschränken. „Wir haben Produkte und Services entwickelt, die sich durch intelligente Zugangsmöglichkeiten, intuitive Bedienung und einfache Nutzung auszeichnen“, warb er für die Angebote des Ex-Monopolisten. [ar]

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