Krieg den Maschinen! – Terminatoren & Transformatoren

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Krieg den Maschinen! – Terminatoren & Transformatoren, Teil 11

Terminator 2 – Skynet Fan Edition

Ein absolutes Muss für alle Fans ist der 35 Zentimeter hohe und 17,5 Zentimeter breite, silbern schillernde Terminator-Schädel zweifellos. Die leuchtenden Augen sowie die Soundwiedergabe sind witzige Zugaben, aber das Beste befindet sich im Kopf selbst: Eine Blu-ray-Scheibe mit drei verschiedenen Schnittfassungen des Films und umfangreichem Bonusmaterial sowie eine DVD, auf der sich zusätzlich der Director’s Cut befindet.
 
Während die Kinofassung und der über 16 Minuten längere Director’s Cut auf der Blu-ray sofort anwählbar sind, muss man sich den Zugang zu der Extended Special Edition erst noch erarbeiten. Da die Varianten durch Seamless Branching aneinandergefügt sind, bleibt auf der Scheibe genügend Platz für Tonspuren, die in 7.1 DTS-HD MA codiert sind. Das gilt sowohl für die deutsche Sprachfassung als auch für das englische Original. Wer mit Kopfhörer nutzt, sollte unbedingt den 2.0-Headphone-Surround-Sound ausprobieren, der extra dafür abgemischt wurde.
 
Egal für was Sie sich entscheiden, wir raten definitiv zum englischen Original. Wer zwischen englischer und deutscher Tonspur wechselt, wird sofort einen Qualitätsunterschied feststellen. So gibt es im Original mehr Höhen, die Dialoge klingen weniger stumpf und außerdem sind weniger Störgeräusche auszumachen. Das liegt aber keineswegs an der ansonsten recht guten Abmischung, die besonders in Szenen mit Musikuntermalung zum Tragen kommt. Das eigentliche Problem der niedrigen Soundqualität basiert eher auf dem vorliegenden Material der deutschen Synchronisation des Films. Das Bild weist, wie von solch alten Produktionen gewohnt, eine durchwachsene Qualität auf.

Erscheint Arnies erster Auftritt als nackter T-800 noch ziemlich unscharf (sechste Minute), geizen hellere Szenen wie Sarahs ungerechte Behandlung in der psychiatrischen Anstalt nicht mit der Schärfe (Minute 16). Referenzniveau erreicht die Kantenschärfe jedoch nie. Ein Nachteil der hohen Auflösung besteht leider darin, dass Sie umso deutlicher die Stunt-Doubles erkennen, z. B. während der Motorradverfolgungsjagd im Kanal (Minute 34). Die Farben sind wunderbar gesättigt, die Hauttöne wirken natürlich und nur gelegentlich gibt es Verbesserungsbedarf (z. B. in Minute 32). Hinzu kommt, dass das tiefe Schwarz den angemessenen Kontrast begünstigt.
 
Während des Films können ein Bild-in-Bild-Kommentar mit Aufnahmen vom Set und Interviews, ein Trivia-Track, Produktionsdaten bezüglich der Technik und der Aufnahmemethode, Bilder und Daten vom Dreh, das Drehbuch, Storyboard sowie ein Quiz und ein Geschicklichkeitsspiel hinzugeschaltet werden. Die Steuerung über das Interface ist ungemein einfach, da es alle parallel laufenden Extras in einer Übersicht jederzeit anwählbar macht. Fünf restaurierte T2-Trailer und zwei entfallene Szenen in HD-Qualität runden das Paket ab.
 
Erwähnenswert ist zudem der BD-Live-Link, der zu einer ungewohnt prall gefüllten Auswahl führt. Zum Zeitpunkt des Tests konnten wir uns Infos zu den Stars, Skripts zu weiteren gelöschten Szenen, elf mittlere bis große Bildergalerien, originales Werbematerial sowie vier Videoclips anschauen. Am besten hat uns hier natürlich der 8-Minuten-Clip mit den exklusiven Aufnahmen der Dreharbeiten gefallen. Wer sich über den Film austauschen möchte, kann dies unmittelbar in der für „Terminator 2“ reservierten BD-Live-Community tun.
 

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