Krieg den Maschinen! – Terminatoren & Transformatoren

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Krieg den Maschinen! – Terminatoren & Transformatoren, Teil 2

Zuschauermagnet Transformers-Premiere

Jeden Samstagmorgen

Einige werden sich heute noch voller Wehmut an ihre Kindheit in den späten 1980er bzw. frühen 1990er Jahren erinnern, als sie noch jeden Samstag besonders früh aufgestanden sind, um die ganzen tollen Zeichentrickserien wie „Mask“, „Saber Rider“, „Silver Hawks“ oder „Transformers“ zu schauen.
 
Zu der Zeit schwappte gerade die Modewelle mit Riesenrobotern und bionischen Menschen aus Amerika nach Deutschland. Technik und Robotik beflügelten die Fantasie und wer hätte sich damals nicht bereit erklärt, seine Beine durch superstarke Prothesen ersetzen zu lassen, um wie der 6-Millionen-Dollar-Mann über meterhohe Zäune springen zu können?
 
Das Fernsehen machte es möglich. Fürs Kino reichte das allerdings nicht. Niemand in Hollywood wäre damals auf die verrückte Idee gekommen, jemanden wie bei den „Power Rangers“ in ein Plastik-Robo-Kostüm zu stecken und ihn unter Blitzeffekten („Dinozord-Power, jetzt!“) in ein größeres Gefährt zu verwandeln – jedenfalls nicht für die große Leinwand.
 
Daher gab es erst 2007 die nötige Technologie, um die Transformers angemessen und glaubhaft zu verfilmen.

Reale CGI-Robos

Michael Bays Materialschlacht „Transformers“ wurde mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 708 Millionen US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Filme des Erscheinungsjahrs. Die Geschichte erzählt vom Allspark, einem Würfel, der die Macht besitzt, Leben zu erschaffen. Vor langer Zeit schenkte er dem Heimatplaneten der Transformers Wohlstand, bis ein Krieg ausbrach und der Allspark im Weltall verschwand.
 
Da er auf der Erde landete, setzt sich der Machtkampf zwischen den Autobots (Autonomous Robotic Organism) und den Decepticons (vom englischen Verb deceive: betrügen) also hier fort. Einer der „guten“ Autobots, Bumblebee, zieht den Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und seine angehende Freundin Mikaela (Megan Fox) in das Geschehen hinein. Ohne es zu wissen, besitzt Sam nämlich den Schlüssel zur Auffindung des Allsparks. Währenddessen tobt in der Wüste von Katar ein heftiger Kampf zwischen dem US-Militär und den Decepticons.
 
Der Hauptsinn des Ganzen besteht darin, im Film möglichst viele epische Schlachten mit den CGI-Mechas von George Lucas’ Effektschmiede ILM unterzubringen. Zwischendurch wird ein wenig Humor eingestreut und schon geht es weiter mit wackeligen Kamerafahrten à la Michael Bay plus farbverfremdeten Actioneinstellungen.
 
Auf Blu-ray ist der Film hierzulande seit Oktober letzten Jahres erhältlich. Die Scheibe besticht mit exzellenter Bild- sowie Tonqualität und zusätzlich durch die innovative Nutzung des BD-Live-Links, über den sich neue Designs für das Pop-up-Menü herunterladen lassen.

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