ARD treibt weniger Geld von Schwarzsehern ein

08.07.2012, 10:11 Uhr, dpa

Von sogenannten Schwarzsehern und -hörern haben die ARD-Sender im vergangenen Jahr 5,5 Millionen Euro weniger eingenommen als 2010.


Die Gebührenfahnder der neun Anstalten trieben nur noch 25,81 Millionen Euro ein, wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Statistik des Südwestrundfunks berichtete. Gründe für den Rückgang nannte ein SWR-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart auf Anfrage nicht.


Die Gebührenfahnder im Sendegebiet des NDR kassierten den Angaben nach mit 4,85 Millionen Euro im vergangenen Jahr das meiste Geld. Es folgen der MDR (4,26 Mio), WDR (3,76 Mio), SWR (3,65 Mio), BR (3,55 Mio), hr (2,89 Mio), rbb (2,64 Mio), Radio Bremen (0,13 Mio) und SR (0,08 Mio). Derzeit spüren laut "Focus" 1173 Gebührenbeauftragte Schwarzseher auf. Vor drei Jahren seien es noch 1800 gewesen. Dem SWR-Sprecher zufolge handelt es sich bei den Fahndern um von den Sendern beauftragte Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale (GEZ).

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