HD Plus steigert Kundenzahl und setzt auf UHD

13.02.2017, 09:17 Uhr, buhl

2016 konnte HD Plus die Zahl seiner Kunden deutlich steigern. Erstmals konnte die TV-Plattform des Satellitenbetreibers SES dabei die Zwei-Millionen-Marke knacken. Durch den anhaltenden UHD-Trend und die DVB-T-Umstellung soll die Zahl 2017 weiter steigen.


High Definition ist in vielen Haushalten mittlerweile Standard und das obwohl nicht alle TV-Sender in diesem Bildstandard ohne weiteres empfangen werden können. Denn die Privatsender sind vor allem über Satellit nur zu Zusatzkosten über HD Plus zu empfangen. Doch findet die TV-Plattform immer mehr Akzeptanz, was zumindest die offiziellen Zahlen zeigen. Denn wie die SES-Tochter bekannt gab, konnte die Kundenzahl 2016 deutlich gesteigert werden.


Im Vergleich zu 2015 wuchs die Anzahl der zahlenden Kunden um 15 Prozent, damit kann HD Plus erstmals die Marke von zwei Millionen knacken. Zuversichtlich stimmt das Satelliten-TV-Angebot, dass das Wachstum sogar noch stärker war, denn 271.062 Neukunden im vergangenen Jahr bedeuten eine Steigerung um 45 Prozent. Dank 850.000 Haushalten, die sich in der sechsmonatigen kostenlosen Probephase befinden, nutzen sogar fast drei Millionen Haushalte das HD-Angebot.
 
Angesichts der Zahlen ist es wenig überraschend, dass der Vorsitzende der Geschäftsführung der HD Plus Gmbh, Wilfried Urner, 2016 als "äußerst erfolgreiches Jahr für HD Plus" bezeichnet. Für das kommende Jahr sieht man bei HD Plus vor allem dank der steigenden Zahl an UHD-Fernsehern weitere Wachstumschancen. "Wer das beeindruckende Potenzial seines UHD-Gerätes nutzen möchte, braucht mindestens HD. Ansonsten ist die Enttäuschung über das Bild vorprogrammiert. Für Satellitenhaushalte mit UHD-Fernseher führt damit kein Weg an HD Plus vorbei", ist sich Urner sicher.
 
Für die UHD-Zukunft sieht HD Plus sich selbst und das Satellitenfernsehen bereits gerüstet und verweist auf bereits vier entsprechende Sender über Astra und den eigenen Demokanal UHD1 by Astra/HD Plus. Weiteres Kundenpotential sieht man bei der SES-Tochter zudem in der Ende März erfolgenden Umstellung beim digitalen Antennenfernsehen auf DVB-T2 HD. "Die DVB-T-Abschaltung wird dafür sorgen, dass sich Millionen von Menschen mit dem Thema TV-Empfang beschäftigen. Viele werden feststellen, dass die Kombination von Satellitenempfang und HD Plus eine lohnende, zukunftssichere Alternative für sie ist", glaubt Urner.
 
Vor allem die vorerst limitierte Zahl an Sendern, über Antenne werden rund 40 Programme zu empfangen sein, wird als Argument pro Satellit gewertet. Wie auch die Tatsache, dass über DVB-T2 HD keine ultrahochauflösenden Bilder zu empfangen sein werden.

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