Neuer Verkaufsrekord bei smarten Endgeräten

01.03.2018, 08:00 Uhr, jk

Laut des Marktforschungsinstituts GfK stieg der Smart-TV-Absatz letztes Jahr erneut. Auch die Zukunft scheint rosig auszusehen.


In der neuen Statistik der GfK wurden alle Geräte erfasst, die über smarte Funktionen verfügen. Dazu zählen zum Beispiel TV, Set-Top-Boxen, Video-Player und -Rekorder. Der Absatz für diese Produkte stieg auf sechs Millionen, im Vergleich zum Vorjahr - ein Plus von neun Prozent. Smarte Fernseher stellen mit 4,9 Millionen Käufen und einem Zuwachs von einer halben Millionen den Hauptanteil dar.


Bei über 85 Prozent der 2017 verkaufen Geräte ist der HbbTV-Standard integriert, der Funktionen wie den "Red Button" ermöglicht. Durch diesen Knopf kann der Zuschauer während einer laufenden Sendung Zusatzinformationen anfordern.

"Neben linearem Fernsehen sind heute Angebote auf Abruf wie Mediatheken oder Streaming feste Größen im Mediennutzungs-Mix der Zuschauer. Die Verkaufszahlen der smarten Endgeräte spiegeln das sehr gut wider. Die steigende Marktdurchdringung internetfähiger Geräte verbessert für TV-Sender die Basis, innovative Services auszubauen oder zu starten", so Andre Prahl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform.

Nicht nur der Fernseher würde smarter, auch die restliche Elektronik im Haus. Wie diese mit der Mediennutzung in Zukunft zusammenspiele, sei aktuell eines der zentralen Themen für die Deutsche-TV-Plattform.

Seit 2004 wurden 29,1 Millionen Smart-TVs verkauft, ingesamt gar 36,6 Millionen smarte Geräte für den Fernsehbereich. Angesichts der stetigen Verbesserungen der Funktionen eines Smart-TVs ist für die Zukunft keine Abnahme zu erwarten. Vor allem Medien-Anbieter wie Fernsehsender und private Streaming-Dienste sind mittlerweile auf die umfangreichen Anwendungen angewiesen.

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