
- ORF-Futurezone wird an "Kurier" verkauft
10.09.2010, 15:36 Uhr, cg
Die ORF-Futurezone wird an die österreichische Tageszeitung "Kurier" verkauft. Nach der jüngsten ORF-Gesetzesnovelle muss der Sender das Nachrichtenportal abgeben.
Der ORF-Onlinedirektor Thomas Prantner bestätigte der Nachrichtenagentur APA am Freitag, dass die Tageszeitung das Rennen im Bieterverfahren um das IT-Portal gemacht hat. Am 1. Oktober wird das Internetangebot an den "Kurier" verkauft. Noch laufen die Verhandlungen zu den Details, ein Vertrag wird laut dem Bericht in der nächsten Woche geschlossen. Dem Deal hatte der Stiftungsrat des öffentlich-rechtlichen Senders demnach am gestrigen Donnerstag zugestimmt.
Die Mitarbeiter des IT-Portals müssen nicht um ihre Jobs fürchten und arbeiten weiter im ORF, hieß es. Sollte es Wechselwünsche zum neuen Eigner geben, sei eine gütliche Lösung möglich. Erst vor Kurzem hatte der ORF-Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser eine Jobgarantie für die Futurezone-Redakteure gefordert. Den Verkauf an Zeitungsverleger kritisierte er als "Kuhhandel". Der "Kurier" gehört mehrheitlich Raiffeisen. Der Konzern ist bereits mit 40 Prozent an der ORF-Sendetechniktochter ORS beteiligt.































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