Studie zeigt: Der Nachwuchs ist offline

28.02.2017, 13:51 Uhr, PMa

Der Sender Turner Deutschland führte eine Marktforschungs-Studie durch, die das Medien-Nutzungsverhalten von Kindern unter die Lupe nahm. Das Ergebnis: 41 Prozent sind offline.


Turner Deutschland wollte in der jüngst veröffentlichten Studie Antworten darauf, wie Kinder verschiedene Medienangebote nutzen. Von Interesse sei nach eigenen Angaben auch gewesen, welche Inhalte den Nachwuchs überzeugt und  die Eltern den Medienkonsum regulieren. In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Rich Harvest befragte der Sender über 500 Kinder. Alle seien im Alter von sechs bis zwölf Jahren gewesen. Auch die Eltern sollen an der Studie teilgenommen haben, heißt es.


Turner Deutschland hat in den veröffentlichten Ergebnissen die Kinder in fünf Gruppen aufgeteilt: TV-Champs, Smartphoner, Offliner, Premium Darlings und Media All-Stars. Die mit Abstand größte Gruppe in Deutschland seien mit 41 Prozent die sogenannten Offliner. Ihre Erfahrungen im Umgang mit Medien seien größtenteils von den Eltern geprägt. In der Studie heißt es, dass bevor dem Kind der Konsum erlaubt wird, die Eltern die Inhalte prüfen. 
 
Mit 20 Prozent sind der Studie zufolge die TV-Champs in Deutschland zu finden. Ihr Medienkonsum konzentriere sich ebenfalls auf das klassische Fernsehen. Mit diesem Medium beschäftigen sie sich am intensivsten. Die Smartphoner, wie sie Turner Deutschland nennt (18 Prozent), bestimmen vorwiegend selbst, wann sie sich mit Medien beschäftigen und auch welchem medium sie sich zuwenden. Das meist genutzte Medium sei allerdings das Smartphone.
 
An vierter Stelle liegen mit elf Prozent die Premium Darlings. Bei diesen stehe die Wissensvermittlung bei der Auswahl der Inhalte im Vordergrund. Die kleinste Gruppe seien mit zehn Prozent die Media All-Stars, so die Studienergebnisse. Bei dieser Gruppe handle es sich um  Kinder, die eigene Geräte besitzen und einen großen Anteil ihrer Freizeit dem Medienkonsum widmen. 

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