TV-Quoten: Mehr als 21 Millionen sehen Champion-League-Finale

26.05.2013, 10:40 Uhr, fm

Wie zu erwarten hat sich das deutsche Finale der Champions League als echter Quoten-Kracher erwiesen. Mehr als 21 Millionen Fans verfolgten das Duell zwischen Bayern und Dortmund am Samstagabend beim ZDF und brachen damit locker den aktuellen Rekord der Königsklasse.


Bereits seit Wochen ist Deutschland im Champions-League-Fieber, am Samstagabend war es dann endlich so weit: der FC Bayern München und Borussia Dortmund traten in Wembley zum ersten deutschen Finale in der Geschichte der Champions League an - und das ließen sich Millionen Fans vor den Bildschirmen nicht entgehen. Ganze 21,61 Millionen Zuschauer verfolgten am Abend den Sieg der Bayern und bescherten dem übertragenden ZDF satte 61,9 Prozent Marktanteil. Damit hat die deutsche Partie locker den Vorjahresrekord von 16,79 Millionen Zuschauern gebrochen, den damals noch Sat.1 feiern konnte.


Auch beim jüngeren Publikum hatte die Champions League ganz klar die Nase vorn. Mit 8,51 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren erreichte das ZDF eine Sehbeteiligung von 62,5 Prozent.
 
Der deutsche Pay-TV-Anbieter Sky konnte dagegen keinen neuen Rekord bejubeln und das obwohl der Konzern das Spiel sogar für all seine Kunden freigeschaltete hatte. Dennochlockte Sky ganze 880 000 Fans mit seiner Übertragung des Endspiels vor die TV-Bildschirme. Die Quote lag bei 2,5 Prozent.
 
Fernab des Fußballs konnte sich dagegen kaum ein anderes Format behaupten. Die meisten Fußball-Muffel entschieden sich noch am ehesten für die ARD, bei der es "Stürme in Afrika" zu sehen gab. 2,90 Millionen Zuschauer ab drei Jahren bescherten dem öffentlich-rechtlichen Sender 8,6 Prozent Marktanteil. "Wer zu lieben wagt" kam im Anschluss auf 6,1 Prozent bei 2,02 Millionen.
 
Unter den Privatsender konnte sich dagegen keiner zur Primetime wirklich behaupten. Einzig RTL konnte um 14 Uhr mit der Formel 1 und dem Qualifying in Monaco einige Punkte sammeln. 2,34 Millionen Zuschauer brachten dem Privatsender am Nachmittag 21,3 Prozent Sehbeteiligung.

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