Vodafone soll bei KDG-Übernahme nachlegen

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Die angestrebte Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone stößt nach einem Bericht der Zeitung „Euro am Sonntag“ auf Unmut bei den Arbeitnehmern. KDG-Chef Hammerstein hat sich unterdessen einen lukrativen Posten bei Vodafone gesichert.

„Wir sehen bei den bislang in Aussicht gestellten Zusicherungen an die Belegschaft noch Handlungsbedarf“, sagte einer der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat von Kabel Deutschland der Zeitung „Euro am Sonntag“

Die Arbeitnehmervertreter unterstützten jedoch die Pläne des Managements, die Vodafone-Offerte eingehend zu prüfen. Vodafone hatte am Montag ein Übernahmeangebot für Kabel Deutschland von über 10,7 Milliarden Euro gemacht. Deutschlands größter Kabel-Anbieter soll demnach bei Vodafone Deutschland integriert werden.
 
Ein Vertreter der Gewerkschaft Verdi sagte dem Bericht zufolge, vor allem die zeitliche Befristung bei den Arbeitsplatz- und Standortgarantien sowie beim Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2014 sei nicht ausreichend. „Wir prüfen derzeit, welche Forderungen wir für eine längerfristige Absicherung aufstellen.“
 
KDG-Chef Adrian von Hammerstein scheint hingegen als einer der großen Sieger aus der Übernahme hervorzugehen, denn nach erfolgreicher Fusion soll er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge in die Geschäftsführung von Vodafone Deutschland aufrücken. Das ist das Ergebnis der ersten Verhandlungsrunden zwischen dem Kabelnetzbetreiber und dem Mobilfunkunternehmen aus London. Als Chef des Kabelunternehmens hatte Hammerstein seinen Aktionären geraten, das Angebot anzunehmen. [dpa/fp]

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