Berlin bekommt arabischsprachigen Radiosender

157
1246
radio
© tanawatpontchour - stock.adobe.com
Anzeige

Die Berliner Radiolandschaft wird noch vielfältiger: Mit Radio Arabica bekommt erstmals ein arabischsprachiger Radiosender eine DAB-Plus-Kapazität in der Hauptstadt zugewiesen.

Das hat der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) in seiner Sitzung am 12. November 2019 beschlossen. „Wir freuen uns, dass die Radiolandschaft der Hauptstadtregion mit Radio Arabica noch vielfältiger wird“, so Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer, Vorsitzender des Medienrats. „Neben einem französischen, russischen, türkischen, englischen und amerikanischen Radioprogramm gibt es somit auch ein Angebot für die arabische Bevölkerung.“

Radio Arabica richtet sich mit seinem Programm insbesondere an die arabischsprachige Bevölkerung in Berlin. Ein Großteil des Programms wird in arabischer Sprache gesendet werden. Redaktionell sind Beiträge über das Leben in Berlin, Kultur, Nachrichten, Comedy und Sport vorgesehen. Das Programm beinhaltet eine musikalische Mischung aus arabischer Volksmusik, Pop und moderner Musik.

Eine weitere DAB-Plus-Kapazität hat der Medienrat dem Veranstalter Mega EGA Radio Berlin zugewiesen. Der Anbieter legt den redaktionellen Schwerpunkt auf Nachrichten und Informationen aus Berlin, Brandenburg und Deutschland. Das Programm wird von einer eigenen Redaktion in Berlin ohne Inhalte-Zulieferungen Dritter gestaltet. Musikalisch erwartet die Hörerinnen und Hörer eine Mischung aus Hit-, Lounge- und Instrumentalmusik.

In Zukunft sind die beiden Programme auf dem Berliner DAB-Plus-Multiplex (Kanal 7 B) empfangbar. Beide Veranstalter können die Kapazität zunächst für sieben Jahre nutzen. Der Medienrat hatte die Ausschreibung im April dieses Jahres beschlossen.

Bildquelle:

  • tuning: © tanawatpontchour - stock.adobe.com

157 Kommentare im Forum

  1. Ich konnte den Veranstalter des Senders aus dem Artikel jetzt nicht entnehmen, aber solange es ein privat finanziertes Unternehmen ist, welches glaubt damit einen Profit machen zu können, sollen sie doch (im gesetzlichen Rahmen natürlich) senden was sie wollen.
Alle Kommentare 157 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum