„Expendables 4“: Lebensgefährliche Unfälle am Stallone-Set

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Kamera Dreaharbeiten, Produktionen © gnepphoto - stock.adobe.com
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Bei den Dreharbeiten zum Actionfilm „Expendables 4“ in Griechenland ist es einem Medienbericht zufolge zu mehreren Unfällen gekommen.

So soll laut Angaben der deutschen Presseagentur (DPA) ein bulgarischer Techniker bei Arbeiten im Ort Vasilika gestürzt und dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. Der Vorfall liege bereits mehrere Tage zurück, berichtete am Mittwoch der griechische TV-Sender Mega. Der Mann werde in Thessaloniki im Krankenhaus behandelt und schwebe weiterhin in Lebensgefahr, die Produktionsfirma habe seine Familie anreisen lassen.

Verletzte am Set von „Expendables“

Außerdem gab es dem Bericht zufolge seit Wochenbeginn zwei weitere Unfälle. Bei dem einen habe ein Stuntman einen Techniker verletzt, außerdem habe sich ein weiterer Stuntman Verletzungen zugezogen, als er beim Dreh von einem Auto auf einen Lastwagen gesprungen sei.

„Expendables 4“ soll 2022 in die Kinos kommen. Neben Action-Star Jason Statham stehen in Thessaloniki auch Schauspielerin Megan Fox und Rapper 50 Cent vor der Kamera. Zur Besetzung zählen außerdem Sylvester Stallone, Dolph Lundgren und Andy Garcia. Im dritten Teil der Macho-Filmreihe spielte unter anderem Kaliforniens Ex-Gouverneur und „Terminator“-Legende Arnold Schwarzenegger mit.

Sicherheit am Filmset: Ein aktuelles Thema

Dass eine sichere Arbeitsumgebung an Filmsets keine Selbstverständlichkeit ist, bewies erst kürzlich der tragische Todesfall beim Dreh des Low-Budget-Westerns „Rust“ in Mexiko: Kamerafrau Halayna Hutchins wurde dort von Hollywoodstar Alec Baldwin, Hauptdarsteller und Produzent des Films, mit einer versehentlich scharf geladenen Requisitenwaffe erschossen. Der Regisseur des Films, Joel Souza, musste nach dem Vorfall im Krankenhaus behandelt werden, schwebte aber nicht in Lebensgefahr.

Seither ist eine öffentliche Debatte über die Arbeitsbedingungen und Sicherheit an Filmsets entbrannt. Dies führte auch dazu, dass Hollywood-Stars wie Dwayne Johnson den Gebrauch potentiell tödlicher Schusswaffen bei ihren Drehs verbieten ließen.

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