ZDF zeigt satirische Bilanz der Bush-Amtszeit

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mainz – Einen Tag nach der Amtseinführung des neuen US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama blickt das ZDF in einem „auslandsjournal spezial“ noch einmal nach Amerika und auf die aktuellen Ereignisse.

Ab 0.40 Uhr steht mit „Being W“ ein etwas anderer Rückblick auf die Amtszeit des Obama-Vorgängers auf dem Programm, die „überhaupt nicht autorisierte Biografie des George W. Bush“ von Karl Zéro und Michel Royer.
 
Für das „auslandsjournal spezial“ berichten die ZDF-Reporter Carsten Behrendt, Katrin Eigendorf, Timm Kröger und Marcus Niehaves von der Amtseinführung Barack Obamas, die alle Rekorde schlägt: die mutmaßlich größte Menschenmenge, die umfangreichsten Absperrungen, der größte Sicherheitsaufwand, den die USA zur Vereidigung eines neuen Präsidenten je erlebt haben.
 
Trotz Finanzkrise wird Obamas Inauguration mit einem Budget von angeblich rund 150 Millionen Dollar die teuerste aller Zeiten – fast viermal so teuer wie die seines Vorgängers. Washington erwartet bis zu drei Millionen Menschen.
 
Die ZDF-Reporter sind an verschiedenen Schauplätzen in Washington und begleiten US-Amerikaner während dieses historischen Moments. Mit dabei sind neun Geschwister aus Kalifornien, die sich vor fünf Tagen mit ihrem Bus auf den Weg nach D.C. gemacht haben. Das ZDF-Team begleitet außerdem einen Reporter der Zeitung Washington Post bei seiner Arbeit.
 
Barack Obama kommt mit dem Anspruch der Volksnähe nach Washington – auch seine Amtseinführung soll zugänglich für jeden Bürger sein. Dank des Millionärs und Obama-Vertrauten Earl Stafford aus Virginia wird für rund eine Million Dollar ein ganzes Luxus-Hotel nahe des Weißen Hauses gemietet, in dem ein Ball eigens für sozial Benachteiligte veranstaltet wird. Daran nehmen zum Beispiel Opfer des Hurrikans Katrina, Obdachlose oder Kinder aus armen Familien teil.
 
Barack Obama wird schon vor seinem Amtsantritt von einer beispiellosen Welle der Sympathie und des Vertrauens getragen. Nach einer Umfrage der New York Times äußerten sich 79 Prozent „optimistisch für die vier Jahre, die mit Barack Obama als Präsident bevorstehen“. Nicht jeder teilt diese Begeisterung: Das ZDF-Reporterteam stellt einen Anhänger der republikanischen Partei vor, der am Tag der Inauguration einen Obama-kritischen Blog eröffnet.
 
Was wäre der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama ohne eine Bilanz der Amtszeit seines Vorgängers George „Dabbelju“ Bush?! Der französische Starkomiker Karl Zéro und Filmemacher Michel Royer präsentieren um 0.40 Uhr mit ihrem Dokumentarfilm „Being W“ ein satirisch-entlarvendes und deshalb keinesfalls autorisiertes Selbstporträt des George W. Bush.
 
Mister President und ein begnadeter Stimmenimitator kommentieren Beweggründe und Methodik seines Strebens nach der Macht. Mit satirischer Unterstützung der Autoren kommentiert George W. Bush die Bilder seines Lebens. [ar]

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7 Kommentare im Forum

  1. AW: ZDF zeigt satirische Bilanz der Bush-Amtszeit "Satirische Bilanz." Ich könnte k*tzen. Wieviele Menschenleben hat der Typ in seinen zwei Amtszeiten auf dem Gewissen?
  2. AW: ZDF zeigt satirische Bilanz der Bush-Amtszeit Bush war einer der Grössten Präsidenten, den die USA je hatte. Seine Leistungen wird man erst zu schätzen wissen, wenn der Iran die ersten Atombomben zündet. Nur dann ist es zu spät!
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