Regulierung und Interaktivität: Themen auf den Medientagem München

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Zu den Medientagen München vom 26. bis 28. Oktober 2005 stehen interaktive Mehrwertdienste als auch die Zukunft der Landesmedienanstalten zur Debatte.

Mehrwertdienste wie Video- und Musik-Downloads via Breitband, die Berücksichtigung unterschiedlichster Distributionskanäle und Plattformen bei der Konzeption von Programm-Formaten, darunter vor allem Games, Internet und Mobile Media, sowie cross-mediale Werbestrategien sind Ausdruck der zunehmenden Digitalisierung und Verschmelzung der Medien. Jüngst kündigte der Musiksender MTV den Start mobiler Mini-Serien für das Handy an. Und die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche nutzt den Mehrwert der Digitalisierung mit einzigartigen Werbemöglichkeiten und neuen Produktangeboten. Spielkonsolen werden zum Medienterminal der jungen Zielgruppe. Wie diese neuen Chancen genutzt werden können und welche Erfolgsmodelle bereits existieren, werden Experten bei den diesjährigen Medientagen München aufzeigen.
 
Weiterhin spielen medienpolitische Fragestellungen auf den Medientagen München eine wichtige Rolle.
Dabei steht unter anderem die Diskussion einer Strukturreform der Landesmedienanstalten auf der Agenda des Kongressprogramms. Wie soll künftig die Rundfunkaufsicht über private und öffentlich-rechtliche Sender aussehen? Wie soll die Medienregulierung effektiver und moderner gestaltet werden?Zur Zukunft der Landesmedienanstalten diskutieren am Freitag, 28. Oktober, u.a. BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, VPRT-Präsident Jürgen Doetz, Staatsminister Erwin Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und andere Experten aus Lehre, Wissenschaft und Politik. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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