Sharp: Möglicher Mega-Kredit bringt Aktie auf Trab

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Seit der bekanntgabe der Geschäftszahlen für das im Juni 2012 abgelaufene Geschäftsquartal befindet sich die Aktie des Elektronikriesen Sharp auf Talfahrt. Jetzt bringen Gerüchte um einen hohen Kredit das Papier wieder auf Trab.

Berichte über einen Riesen-Kredit von umgerechnet zwei Milliarden Euro für Sharp haben die schwer gebeutelte Aktie des japanischen Elektronik-Herstellers am Donnerstag leicht steigen lassen. Sie legte in Tokio um 1,11 Prozent auf 182 Yen zu. Die wichtigsten Gläubigerbanken von Sharp erwägten einen zusätzlichen Kredit von rund 200 Milliarden Yen, hatte unter anderem die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. Sharp kämpft mit fortlaufenden hohen Verlusten. Im nächsten Jahr werden hohe Schuldenrückzahlungen fällig.

Der niedrige Aktienkurs ist ein großes Problem für Sharp, weil dadurch der Einstieg des Apple-Auftragsfertigers Foxconn wackelt, der frisches Geld in das Unternehmen bringen sollte. Foxconn sollte nach ursprünglichen Konditionen noch 550 Yen (zirka 5,57 Euro) pro Aktie bezahlen, das ist nach dem Kurssturz der vergangenen Wochen nicht mehr realistisch. Sharp machen – wie auch anderen japanischen Konkurrenten – der schleppende Absatz von TV-Geräten und der starke Yen zu schaffen.

Nach jüngsten Berichten prüft Sharp unter anderem, den Stellenabbau von 5000 auf 10 000 Mitarbeiter auszuweiten und sieht sich angeblich auch nach anderen Investoren wie Kyocera und Toshiba um. [dpa/ps]

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