Jetzt live: Die Merkel-Pressekonferenz zu den neuen Corona-Regelungen

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© Deutscher Bundestag / Achim Melde
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Steigende Infektionszahlen, Zickzack-Kurs bei Reiserückkehrern und viel Unsicherheit. Ob Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten für eine klare Linie im Umgang mit der Corona-Pandemie sorgen kann, wird sich gleich zeigen.

Vor Monaten ging ganz Deutschland schrittweise in den Lockdown – und das Corona-Infektionsgeschehen flachte deutlich ab. Dann entwickelte sich nach Wochen strengster Beschränkungen des öffentlichen Lebens vielerorts eine eher laissez-faire Haltung und eine klare politische Linie im Kontext der Virusbekämpfung war zuletzt kaum noch erkennbar.

Während die Bundesliga und Champions League unter strengsten Hygienebedingungen vor leeren Zuschauertribünen zuende gespielt wurden, sollte ein großes Konzert mit fünfstelliger Besucherzahl im derzeit am schwersten betroffenen Bundesland NRW stattfinden – aus diversen Gründen schnellen da die Augenbrauen gen Haaransatz.

Nun sorgen die stetig ansteigenden Infektionszahlen bundesweit für Unsicherheit. Die Angst vor einem zweiten Lockdown ist angesichts der existenzbedrohlichen Auswirkungen der ersten Ausgangssperren und Geschäftsschließungen gerade auf Seiten der Wirtschaft durchaus nachvollziehbar. So bangen derzeit nicht nur angezählte Lichtspielhäuser und Gastronomien um ihren Fortbestand – unzählige weitere Branchen sind ebenfalls gefährdet.

Seitens der Bundes- und Länderpolitik fehlen seit geraumer Zeit eindeutige Signale an die verunsicherte Wirtschaft und Öffentlichkeit – lange ist es her, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel an die Bevölkerung wandte. Ein klares Konzept zum Umgang mit lokalen Infektionsherden und Reiserückkehrern aus Risikogebieten wird indes dringend gebraucht. Nicht zuletzt deshalb befindet sich die Bundeskanzlerin zur Stunde in einer Videokonferenz mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Dabei will man laut Bundeskanzleramt „wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Coronakrise besprechen“ – und sich darauf folgend der Presse gegenüber äußern.

UPDATE (16.34 Uhr):

Jeden Moment soll die Pressekonferenz über den Live-Stream der Bundesregierung beginnen.

Bildquelle:

  • merkel: Deutscher Bundestag

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