JackpotPiraten und BingBong: Erste legale Online-Casinos mit deutscher Lizenz

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Eine Frau zockt an einem Spielautomaten
In den neuen Online-Casinos finden Spieler ausschließlich Slots vor. Bildquelle: Erik Mclean / Unsplash
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Lange hat es gedauert, doch nun ist es passiert – die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat die ersten offiziellen Glücksspiellizenzen vergeben. Mit den Plattformen JackpotPiraten und BingBong haben zwei Marken der Mernov Betriebsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der Gauselmann-Gruppe, die deutschen Konzessionen erhalten. Die Online-Casinos sind nun gesetzlich dazu legitimiert, ihr Spielangebot legal zu offerieren.

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JackpotPiraten: Alles über das legale Online-Casino

Wie der Name vermuten lässt, steht bei JackpotPiraten die Piraterie als thematisches Setting im Vordergrund. Goldmünzen, Schatztruhe, Totenköpfe und natürlich ein Piratenschiff – all diese Designelemente dürfen entsprechend nicht auf der Homepage des neuen Online-Casinos fehlen. Farblich ist die ganze Aufmachung dabei in Schwarz und Gold gehalten. Die Farbkombination verleiht der Plattform einen minimalistischen und edlen Look, der sich gut an das Piraten-Setting anpasst.

In puncto Design gibt es nicht viel zu beanstanden, doch wie sieht es mit Spielauswahl, Zahlungsmethoden und dem Willkommensbonus aus? Bevor diese Bereiche näher beleuchtet werden, musst vorweg beachtet werden, dass Du auf JackpotPiraten noch nicht zocken kannst. Eine Registrierung ist allerdings schon möglich. Sobald der Anbieter in Deutschland spielbar ist, wird die Seite legaleonlinecasinos.de/jackpotpiraten/ ihre Erfahrungen dazu teilen.

Spielangebot – Slots, Slots und noch mehr Slots

Als Inhaber einer deutschen Glücksspiellizenz ist JackpotPiraten an die Vorgaben des neuen Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV) gebunden. Dieser ist am 01. Juli 2021 in Kraft getreten und sieht einige Maßnahmen für Online-Casinos mit deutscher Konzession vor, die dem Spieler- und Jugendschutz dienlich sein sollen. Eine der Maßnahmen betrifft auch das Spielangebot im Netz. So ist es Lizenznehmern untersagt, Tischspiele wie Roulette, Blackjack oder Baccarat anzubieten. Auch die beliebten Live-Games stehen auf der schwarzen Liste.

Die Restriktionen haben zur Folge, dass JackPiraten in puncto Spielvielfalt nicht so wirklich glänzen kann. Auf der Glücksspielplattform gibt es ausschließlich Slots. Andere Games und Anwendungen wirst Du nicht finden. 

Das mag für einige Spieler ein großer Nachteil, für andere wiederum ein ebenso großer Vorteil sein. Da Mernov zu Gauselmann gehört und der Branchenriese viele exklusive und beliebte Spielautomaten in seinem Repertoire hat, kommst Du in den Genuss kultiger und klassischer Slots. 

Allen voran Book of Ra ist an dieser Stelle zu erwähnen. Der enorm populäre Spielautomat war lange Zeit in Deutschland aufgrund der undurchsichtigen Gesetzeslage online nicht spielbar. Bei JackpotPiraten kann der Kult-Slot nun jedoch legal und sicher gezockt werden.

Willkommensbonus

Ein Online-Casino ohne einen finanziellen Anreiz für Neukunden findest Du in den seltensten Fällen. Entsprechend wartet auch JackpotPiraten mit einem Willkommensgeschenk auf, das durchaus attraktiv ist und die Anmeldung auf der Plattform nochmal schmackhafter macht. Geworben wird mit einem Bonus von 100 Prozent (bis zu 250 Euro), der für die erste Einzahlung gilt und insgesamt 50 Mal umgesetzt werden muss.

Für Bestandskunden sieht es derweil etwas mau aus. VIP-Programme oder ähnliche Aktionen gibt es noch nicht. Allerdings findet jeden Donnerstag eine Verlosung statt. Als Hauptpreis winken rund 25.000 Euro. Die Teilnahmebedingungen sind simpel. Du musst lediglich angemeldet sein und Deine Teilnahme bestätigen. Schon hast Du die Chance auf 25.000 Euro.

Zahlungsmethoden

Ein- und Auszahlungen erfolgen bei JackpotPiraten über verschiedene Zahlungsdienste. Falls Du schon in anderen Online-Casinos mit Echtgeld gespielt hast, wirst Du Dich relativ schnell im Bezahlbereich zurechtfinden. 

JackpotPiraten hat seine Auswahl an Zahlungsmethoden auf die Vorlieben der deutschen Spieler ausgerichtet. So sind populäre und weitverbreitete Dienste wie Neteller, Skrill, Trustly und Klarna ein Teil des Repertoires. Überraschenderweise wird auch PayPal angeboten. Der unangefochtene Marktführer im Bereich der digitalen Zahlungsanbieter hat sein Engagement in der Glücksspielindustrie zuletzt extrem zurückgeschraubt, scheint jedoch angesichts der klar geregelten Gesetzeslage eine Kooperation mit Mernov eingegangen zu sein.

Neben den verschiedenen E-Wallets steht auch die klassische Kreditkarte und der Bankeinzug als Zahlungsmethode zur Verfügung. Per Überweisung kannst Du ebenfalls problemlos Transaktionen tätigen. Insgesamt steht Dir so unter dem Strich zehn Bezahloptionen zur Verfügung.

BingBong: Andere Aufmachung, gleiches Prinzip

Da BingBong ebenso wie JackpotPiraten zu Mernov gehört, ähneln sich die beiden Online-Casinos in vielen Bereichen. Entsprechend fußt die Glücksspielplattform auf dem gleichen Prinzip. Von einer billigen Kopie kann allerdings nicht die Rede sein.

Der erste große Unterschied, der direkt ins Auge fällt, ist das Design. BingBong ist zwar von der Navigation und der Struktur genauso aufgebaut wie JackpotPiraten, das Design ist allerdings einzigartig. Die Aufmachung lässt sich als bunt, laut und knallig beschreiben. Das garantiert bereits die Farbauswahl, die sich aus Rosa, Lila und Gelb zusammensetzt.

Genau wie das Design ist auch der Willkommensbonus anders aufgebaut. Neukunden werden mit einem Bonus von 400 Prozent (bis zu 40 Euro) angelockt – doch damit nicht genug. BingBong geht bei der Kundenakquise noch einen Schritt weiter und verschenkt 50 Freispiele, die ohne Einzahlung gewährt werden.

Glücksspielstaatsvertrag im Fokus

JackpotPiraten und BingBong bilden mit ihren deutschen Lizenzen einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte des aktuellen Glücksspielgesetzes. Vor nicht allzu langer Zeit hinkte die Gesetzgebung des deutschen Glücksspielmarkts hinterher und konnte kein zeitgemäßen Regularien für die Branchenakteure aufstellen. Der GlüStV hat im Juli 2021 das ellenlange Wirrwarr um einen passenden Rechtsrahmen jedoch endgültig beendet. 

Der Staatsvertrag hat das Online-Glücksspiel legalisiert und eine bundesweite Regulierungs- und Kontrollinstanz in Form der GGL ins Leben gerufen, die mit etwas Verspätung nun das Lizensierungsverfahren in die Wege geleitet hat. 

Die Lizenzen erlauben nicht nur den Inhabern, ihre Produkte legal anzubieten, sondern versprechen auch ein Höchstmaß an Sicherheit und Seriosität. Du kannst entsprechend sicher sein, dass bei JackpotPiraten und BingBong alles mit rechten Dingen zu geht. 

Allerdings hat die Liberalisierung des digitalen Glücksspielmarktes, der durch den GlüStV und den Lizenzen angestoßen wurden, auch ihren Preis. Da die Politik den Spieler- und Jugendschutz stärken möchte, ist der Staatsvertrag gespickt mit restriktiven Maßnahmen – etwa das beschnittene Spielangebot. Es gibt jedoch weitaus mehr Vorgaben, an die sich die Lizenznehmer und Spieler halten müssen:

  • monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro
  • Cooldown-Phase von fünf Sekunden zwischen Spins
  • maximaler Einsatz an Spielautomaten von 1,00 Euro

Bildquelle:

  • slot: © Erik Mclean on Unsplash
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