Sony subventioniert die Playstation 3 stark

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Allein für die Bauteile fallen schon weitaus höhere Kosten an, als der Verkaufspreis wieder reinholen kann. Dennoch ist die PS3 ein technisch hochwertiges Gerät.

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens „iSuppli“ macht Sony mit jeder Playstation 3 zunächst kräftig minus. Rechnet man allein die Kosten für die Bauteile zusammen, dann übersteigt der Wert dieser Komponenten bei der 60 GByte-Version den Kaufpreis um 200 US-Dollar.

Satte 260 Dollar liegen Bauteilkosten bei der 20 GByte-Grundvariante über dem erzielten Endverkaufspreis. Rechnet man noch die Herstellungskosten mit hinein, dann steigt der Differenzbetrag laut iSuppli nochmals um 40 Dollar.
 
Dies ist jedoch im hart umkämpften Konsolenmarkt durchaus nichts Ungewöhnliches: Steht die Hardware erst einmal beim Konsumenten, dann lässt sich der Gewinn bei der Software oft um ein Vielfaches wieder reinholen. Trotzdem ist das Risiko, welches die Sony-Verantwortlichen hier fahren, recht hoch. Denn die Xbox-Bauer bei Microsoft verdienen schon beim Verkauf der Konsolen gut 70 US-Dollar pro Einheit.

Dafür gibt es endlich mal wieder gute Nachrichten für die Interessenten an Sonys hochauflösender Konsole der nächsten Generation: iSuppli kommt in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass die Playstation 3 über durchweg überlegene Technologie verfügt. „Mit der Playstation 3 bekommt der Kunde die Technik eines Supercomputers zum Preis eines Einstiegs-PCs“, erklärte ein Analyst von iSuppli. Damit ist die PS3 der Xbox 360 weit überlegen und im Vergleich zu der billigeren Microsoft-Variante trotzdem der Sieger im Preis-Leistungsverhältnis. [lf]

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