Tivo und Verizon: Einigung im Patenstreit um Festplattenrekorder

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Der Telekommunikationsanbieter Verizon hat ein Lizenzabkommen mit dem Festplattenrekorder-Hersteller Tivo geschlossen und sich zur Zahlung von 250,4 Millionen US-Dollar (rund 192 Millionen Euro) bereiterklärt. Der seit 2009 andauernde Patentstreit zwischen beiden Unternehmen ist damit beigelegt.

Der Hersteller von Festplattenrekordern Tivo und das US-amerikanische Telekommunikationsunternehmen Verizon haben ihren lang andauernden Rechtsstreit um die Verletzung von Patenten für die Technik von Festplattenrekordern beigelegt. Dies gab Tivo am Montag (24. September 2012) bekannt. Demnach hätte sich das Unternehmen mit Verizon auf ein Lizenzabkommen geeinigt, dass den Telekommunikationsanbieter unter anderem zur Zahlung von 250,4 Millionen US-Dollar (rund 192 Millionen Euro) verpflichtet. Die Summe ist dabei allerdings an Verizons Abonnentenzahl im Bereich der digitalen Videorekorder geknüpft und könnte sich noch einmal erhöhen, wenn diese eine bestimmte Schwelle überschreitet.

Der Patentstreit zwischen Tivo und Verizon tobte bereits seit dem Jahr 2009. Damals hatte der Hersteller das Telekommunikationsunternehmen wegen der Patentverletzung für bestimmte Techniken von Festplattenrekordern verklagt. Von der Klage betroffen war ebenfalls der Verizon-Konkurrent AT&T, mit dem sich Tivo bereits Anfang 2012 einigen konnte.
 
Mit der jetzigen Übereinkunft haben sich Tivo und Verizon nach eigenen Angaben auch darauf verständigt, sich gegenseitig weitere Patente im TV-Bereich zu lizensieren und die Chancen für mögliche Kooperationen im Bereich Videodienste auszuloten.  [ps]

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