Skype-Alternative von Kim Dotcom?

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Kim Dotcom plant mit seiner Firma Mega den Angriff auf Skype. Via Twitter verkündete der Unternehmer den Start eines browserbasierten Chat- und Telefonie-Programms, mit dem Nachrichten verschlüsselt übertragen werden sollen.

MegaChat – so soll der neueste Coup von Internet-Unternehmer Kim Schmitz alias Kim Dotcom heißen. MegaChat soll eine verschlüsselte Alternative zu Skype werden. Das Telefonie- und Chatprogramm soll komplett im Browser laufen, schnelle Datentransfers ermöglichen und „NSA-sicher“ sein. Dotcom kündigte  das Programm via Twitter an.

Mega will soon release a fully encrypted and browser based video call & chat service including high-speed file transfers. Bye bye Skype 🙂

— Kim Dotcom (@KimDotcom) 29. Dezember 2014



Einige Stunden später kündigte Dotcom einen in Kürze startenden Betatest an und unterstrich noch einmal, dass mit MegaChat das „Ende der NSA-Massen-Überwachung“ bevorstehe.

I will tweet about beta invites to #MegaChat in the coming weeks. This is going to be THE END of NSA mass surveillance & YOU WILL LOVE IT!

— Kim Dotcom (@KimDotcom) 29. Dezember 2014



Im Ankündigen spektakulärer Online-Dienste hat Kim Dotcom Erfahrung. Ob MegaChat tatsächlich kommt und ob es die Alternative zu Skype wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Dotcom wurde mit Megaupload beziehungsweise mit dem Prozess um Urheberrechtsverletzungen weltberühmt und lässt auch heute, mit dem Sharehoster Mega keine Gelegenheit aus, die USA, Neuseeland oder die NSA medienwirksam zu kritisieren. Mit der MegaChat-Ankündigung hat sich Dotcom die nötige Publicity für das Jahr 2015 bereits gesichert. [chp]

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6 Kommentare im Forum

  1. AW: Skype-Alternative von Kim Dotcom? Sitzt der immer noch nicht, der größte und dickste Internetbetrüger!? Man, man, man!
  2. AW: Skype-Alternative von Kim Dotcom? Wahrscheinlich nur blabla um wieder in die Medien zu kommen, die das auch gerne immer wieder aufgreifen, weil einige Tage später doch die (erst verschobene) Anhörung war, wo entschieden werden sollte, ob der Herr Schmitz einfahren muss, weil er doch angeblich gegen Auflagen zur Haftverschonung verstoßen hätte.
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