Telekom stellt Angreifern von Android-Smartphones mobile Falle

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Die Deutsche Telekom hat schädlichen Software-Attacken auf Android-Smartphones jetzt den Kampf angesagt. Mit einem mobilen „Honigtopf“ will sie die Hacker in die Falle locken.

Die Deutsche Telekom reagiert auf die steigende Zahl von Schadsoftware-Attacken gegen Handys mit einer Falle für Angreifer. Die Telekom setzt erstmals einen mobilen „Honigtopf“ ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Was bisher in Rechenzentren betrieben wurde, habe die Telekom nun in einem ersten Prototyp auf einem Smartphone untergebracht. Die sogenannten „Honeypots“ täuschen in der Regel ein ungeschütztes Internet-Gerät vor. So sollen Angriffe mit Spam oder Schadsoftware provoziert werden.

Die Schadprogramme werden dann analysiert, um einen Schutz dagegen zuentwickeln. Insgesamt legte die Telekom bisher nach eigenen Angaben 180solcher Fallen aus und stößt damit auf bis zu 800 000 Hackerangriffetäglich.
 
Der neue Prototyp ist speziell an das Google-Betriebssystem Android angepasst. Derzeit wird er laut Telekom auf einem Samsung Galaxy S4 und einem HTC Desire getestet. Die Geräte ließen sich komplett nutzen, während die Software Angriffe erkenne und die Daten an das Frühwarnsystem der Telekom weiterleite. Bislang hatte das Unternehmen Smartphone-Schädlinge beobachtet, indem sie die Netzwerkeigenschaften der Geräte auf einem Linux-System simulierten. Die Sicherheitsmaßnahmen stellte die Telekom in ihrem Bericht „Sicherheit im Internet“ vor, den das Unternehmen zwei Mal im Jahr herausgibt. [dpa/fm]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Telekom stellt Angreifern von Android-Smartphones mobile Falle Hätte sicher mehr Erfolg, wenn es nicht vorher angekündigt worden wäre.
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