Telekom will „vierte industrielle Revolution“ begleiten

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Telekom-Geschäftsführer Timotheus Höttges will mit seinem Unternehmen die „vierte industrielle Revolution“ als Technologieführer begleiten. Dazu wolle man sein zukünftiges Geschäft auf vier zentralen Säulen verankern.

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Die Deutsche Telekom möchte einer der führender Begleiter beim digitalen Wandel sein. Dies kündigte CEO Timotheus Höttges am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Telekommunikationsriesen an. Weltweit stehe man am Beginn einer neuen industriellen Revolution, die den Weg in die Industrie 4.0 weisen werde. Gekennzeichnet werde diese durch die Vernetzung von Maschinen, das Sammeln und Analysieren von Daten und die dadurch automatisierte Steuerung von Prozessen.

„Und der Rohstoff dieser Revolution – die Daten – fließt durch unsere Netze“, erklärte Höttges. „Wir machen sie verfügbar. Immer und überall. Und wir machen sie nutzbar: durch Angebote wie Speicherplatz auf unseren sicheren Servern – das sogenannte Cloud Computing – oder Plattformen für die Kommunikation zwischen Maschinen“, hob der Telekom-Chef dabei die Bedeutung seines Unternehmens hervor.Vier Säulen für den Erfolg

 
Als Antwort auf die globalen Herausforderungen müsse die Deutsche Telekom ein führender europäischer Telekommunikationsanbieter werden. Dies wolle man mit vier strategischen Schwerpunkten erreichen. Erstens wolle man ein integriertes Netz schaffen, welches Festnetz, Mobilfunk und Wi-Fi vereint. Der zweite strategische Schwerpunkt sei die Nachfrage möglichst vieler Kunden. Ziel sei es daher, diese zu erreichen. „Deshalb sprechen wir alle Kunden an – wir schließen niemanden aus. Das heißt aber auch, dass wir ganz unterschiedliche Wünsche erfüllen müssen“, erklärte der Geschäftsführer.
 
Damit dies gelingen kann, sei die dritte Säule wichtig. Diese ist das Partnersystem, das die Telekom aufbauen will, um möglichst viele attraktive Dienste für alle Kunden bereitzustellen. Ein aktuelles Beispiel ist die Integration der Online-Videothek Maxdome in die Entertain-IPTV-Plattform. Dieser ergänzt dort das eigene VoD-Angebot Videoload. Als vierte wichtige Säule hat Höttges schließlich die Erfordernisse von Geschäftskunden erkannt. Man wolle Unternehmen helfen, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren, ihre Anlagen zu vernetzen und große Datenmengen zu analysieren. [ps]

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