Test: AV-Vorstufe T 187 von NAD

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Die Zukunft beginnt jetzt

Produkte wandeln sich. Bei NAD erfolgte dies in der Theatre Line der Heimkinosparte. Die bisherige AV-Vorstufe T 175 HD wurde durch das Modell T 187 ersetzt. Mit umfangreicher Ausstattung setzt NAD auf ein zukunftssicheres, modulares Design.

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NAD steht für eine zukunftssichere Upgradepolitik. Für die Unterstützung des modularen Designs platzierten die NAD-Ingenieure alle auf der Rückseite zugänglichen Audio- und Videoanschlüsse auf auswechselbaren Boards. Diese Philosophie ist bei NAD nicht neu, denn es gab schon für die Vorgängermodelle ab einer bestimmten Seriennummer sogenannte HDNachrüst- Module, die etwas anspruchsvoller im Austausch waren. Der neuere Lösungsansatz zielt nun auf eine erleichterte Auswechselbarkeit von außen hin. Doch bevor es Zeit zum Wechseln wird, schauen wir uns die Ausstattungsliste genauer an. Denn das, was hier hinein gepackt wurde, erfüllt die neuesten Anforderungen.
 
Die HDMI-Schnittstellen entsprechen der Revision 1.4a. Damit steht auch einer 3D-Weiterleitung nichts im Wege. Was Heimkinoenthusiasten sehr interessieren dürfte, sind die zahlreichen Triggeranschlüsse für Fernsteuerungen von Endstufen oder Ähnlichem. Das ist an dieser Stelle aber noch nicht genug – denn mit AMX- und Crestron-kompatibler RS-232 Schnittstelle sowie mittels Ethernetanschluss wird die Fernsteuerung des T 187 unterstützt. Auf symmetrische Audioanschlüsse wurde verzichtet, denn die neu erscheinende, passende Mehrkanalendstufe T 977 wird am besten unmittelbar neben der Vorstufe platziert. In der weiteren Anschlussvielfalt werden neben der lokalen Distribution von stereofonen Audiosignalen auch Anschlüsse für drei weitere Beschallungszonen angeboten.

Dadurch kann sogar jede Zone von einer eigenen Quelle versorgt werden.Dafür ist etwas Konfigurationsaufwand von Nöten, denn die Zonenausgänge 3und 4 sind bei Auslieferung als Aufnahmeausgänge geschaltet. DieseMöglichkeiten bieten bisher sehr wenige Hersteller. NAD hat sich für einweiter reduziertes äußeres Erscheinungsbild entschieden. Der T 187sieht aufgeräumter aus, ohne dass sich dabei die Anzahl derBedienelemente verringert hätte. Neben den schon genannten integrativenFernsteuerungen leistet die Systemfernbedienung HTR 8 umfangreicheDienste, selbst bei gedämmten Lichtverhältnissen sind die bei Bedarfbeleuchteten Tasten gut zu unterscheiden. Ganz nebenbei ist sie in derLage, auch die Steuersignale anderer Fernbedienungen zu erlernen.
 
Beider Bedienung des OSD Menüs ist zu beachten, dass ein Betätigen derEntertaste auf der Fernbedienung keine Bestätigung auslöst, sondern einWeiterspringen zur nächsten Auswahl. Das OSD reagiert schnell und legtsich ohne Beeinflussung der Wiedergabe halbtransparent über das aktiveBild. Bei der Einmessung der Surround-Lautsprecher auf die Raumakustikhelfen der Audyssey MultEQ XT und das mitgelieferte Mikrofon. DerEinmessvorgang wird aus dem OSD-Menu heraus gestartet. In der Ermittlungder Lautsprecherabstände und der Pegelkorrekturen ergaben sich im Testdie kleinsten Toleranzabweichungen, die wir für unseren Hörraum kennen.

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