
- Hintergrund Die beste DX-Box
- Receiver im Praxisvergleich
erstellt am 13.09.2011 von Thomas Riegler
Der hartgesottene DXer ist immer auf der Suche nach der ultimativen DX-Maschine, mit der sich selbst schwächste Signale auf den Bildschirm holen lassen. Trotz allgemein hoher Qualität der Geräte stechen einige aus der Masse hervor.
Drei Receiver, die sich in der Spezialistenszene bereits einen Namen machen konnten, haben wir in der Praxis auf ihre Empfangseigenschaften unter schwierigsten Bedingungen geprüft. Mit dabei: der Dr. HD F15, der Dr. HD F16 und die Showbox Vitamin HD 5000.
Boxen von Dr. HD
Die beiden Receiver von Dr. HD unterscheiden sich zuerst einmal in ihrer Ausstattung. So bietet der F16 einen zusätzlichen DVB-T-Tuner, der digitales Antennenfernsehen auch über Antenne auf UHF-Kanälen empfängt. Über zwei USB-Schnittstellen können zum Beispiel Senderlisten geladen oder etwa TV-Sendungen auf externe Festplatten aufgezeichnet werden.
Der kleinere Dr. HD F15 verfügt über drei USB-Anschlüsse, empfängt aber nur digitales Sat-TV. Seit der Software-Version 1.19 wurde die Box im Vergleich zur größeren F16 für den multimedialen Einsatz aufgerüstet, sodass man auch Youtube, Internetradio und weitere webbasierte Services abrufen kann.
Beide Receiver kommen mit einem überaus leistungsfähigen Tuner daher, der selbst schwächste Sat-Signale noch auszuwerten versteht. In Verbindung mit einer genauen Signalstärkeanzeige in Dezibel (dB) erlauben die Boxen zudem eine äußerst exakte Ausrichtung der Sat-Antenne. Wie viel das bringt, konnten wir bereits während der Vorbereitung zu dieser Testreihe eindrucksvoll erleben. Obwohl wir meinten, unsere Testantenne auf die verschiedenen Sat-Positionen genau ausgerichtet und programmiert zu haben, konnten wir mit den Receivern von Dr. HD noch rund 0,5 bis 1 dB mehr an Pegel herausholen.
Unter sehr schwierigen Empfangsvoraussetzungen entscheidet dies durchaus, ob man einzelne Sender sehen kann oder nicht. Mithilfe der Dezibel-Anzeigen ist es zudem leichter, eine Aussage darüber zu treffen, wie viele Signalreserven noch vorhanden sind oder wie viel Pegel fehlt, um einen Transponder einzuloggen. Die Mindestansprechschwelle ändert sich nämlich mit der verwendeten Modulationsart und dem Fehlerschutz. Da die Messwerte außerdem überaus genau sind, erlauben sie aussagekräftige Vergleiche mit Hobby-Kollegen.
Showbox Vitamin 5000 HD
Dieses Gerät hat vor allem wegen des trennscharfen Tuners für Aufsehen gesorgt. DXer sind immer wieder mit eng nebeneinanderliegenden SCPC-Signalen konfrontiert, die der Receiver besonders gut beherrschen sollte. Auch dieser Receiver zeichnet auf externe Speichermedien auf und gibt zahlreiche Dateiformate von AVI bis Xvid wieder.
In Bezug auf die Menüoberfläche geht der Hersteller nicht die üblichen Wege. Deshalb ist es notwendig, sich mit diesem Thema eingangs etwas genauer auseinanderzusetzen, um den Receiver genauso gut zu beherrschen wie andere Geräte.
Praxistest: Geringe Signalstärke
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
Letzte Änderung: Freitag, 16.09.2011




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