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  • Workshop • LNB-Arm-Umbau

  • C-Band-LNB im Brennpunkt

 erstellt am 26.09.2011 von Thomas Riegler

C-Band-Empfang mit einer kleinen Antenne ist eine besondere Herausforderung – und das umso mehr, je kleiner die Schüssel ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Empfang durch eine Optimierung am LNB-Arm verbessern können.

 
 
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Im LNB-Arm unserer 120-cm-Schüssel ist die 40-mm-Schelle für den Ku-Band-LNB bereits fix eingebaut. Wir wollen aber das C-Band ins Zentrum bringen. Benötigter Durchmesser: 70 mm
Bild: Auerbach Verlag

Bei unserer 120 Zentimeter (cm) großen Testanlage war der Ku-Band-LNB zunächst im Zentrum und der für das C-Band schielend montiert. Unsere C-Band-Empfangsergebnisse hielten sich demnach in Grenzen. Um das Maximum auch in diesem Frequenzbereich herauszuholen, versuchten wir, den C-Band-LNB in den Spiegelbrennpunkt zu verlegen. Nur im Brennpunkt der Schüssel ist nämlich der maximale Signalpegel verfügbar.
 
Ausgangssituation
 
Am Anfang unserer Umbaumaßnahme standen zuerst Wünsche und Ideen. Wir erhofften uns vor allem, die C-Band-Empfangsresultate durch die Montage des LNBs im Zentrum und den dadurch zu erwartenden geringen Signalzugewinn so weit verbessern zu können, dass der Empfang einiger zusätzlicher Programme und weiterer C-Band-Satelliten möglich würde. Natürlich wollten wir auch künftig auf die Ku-Band-Empfangsleistungen der 120er-Schüssel nicht verzichten. Schließlich sind 26 Grad Ost und 7 Grad West nach wie vor attraktive DX-Ziele. Es sollte also weiterhin die Option bestehen bleiben, bei Bedarf statt des C-Band-LNBs einen Ku-Band-LNB montieren zu können.
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Nach langer Suche finden wir als Ausgangsmaterial eine 20 mm dicke Kunststoffplatte. Aus ihr basteln wir die C-Band-Schelle für unsere Antenne
Bild: Auerbach Verlag

Im LNB-Arm unserer Antenne ist bereits die untere 40-Millimeter-Halbschale zur Aufnahme eines Ku-Band-LNBs fix eingebaut. Daher müssen wir den LNB-Arm abtrennen. Statt der originalen Ku-Band-Schelle wollen wir eine Halterung für C-Band-Equipment aus rund 20 Millimeter (mm) dickem Kunststoff bauen. C-Band-LNBs haben einen Durchmesser von 70 mm und erfordern eine weitaus größere Montagemöglichkeit an der Schüssel.
 
Zunächst erschien alles recht einfach. Die Probleme holten uns aber genau dort ein, wo wir es am wenigsten erwartet hätten: bei der Materialbeschaffung! Das gewünschte Ausgangsmaterial – leicht zu bearbeitender Kunststoff – war im nächsten Baumarkt nämlich nicht einfach so zu finden.
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Dosenbohrer haben nur einen kleinen Nachteil: Sie sind für Lochdurchmesser von 67 oder 74 mm vorgesehen. Wir entscheiden uns für den eigentlich zu kleinen 67-mm-Dosenbohrer
Bild: Auerbach Verlag

Kunststoffplatten waren zwar vorhanden, aber sie wiesen kaum mehr als 5 mm Stärke auf. Damit waren sie für unser Vorhaben ungeeignet und die Materialsuche entpuppte sich als größte Herausforderung bei unserem Experiment.
 
Fündig wurden wir schließlich bei einer Kunststoff-Spezialfirma. Holz hätte sich für unsere Umbaumaßnahme nicht geeignet, obwohl es leicht verfügbar und zudem preiswert gewesen wäre. Auch seine leichte Bearbeitung würde für dieses Material sprechen. Allerdings reagiert Holz empfindlich auf Feuchtigkeit bzw. Regen und ist nicht allzu formbeständig.
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Den benötigten Durchmesser von 70 mm erhalten wir durch Aufschleifen, wozu wir einen in der Bohrmaschine eingespannten Schleifstein verwenden
Bild: Auerbach Verlag
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Der Lochdurchmesser passt. Damit ist die Grundvoraussetzung für die Montage des C-Band-LNBs im Zentrum erfüllt
Bild: Auerbach Verlag
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Im nächsten Arbeitsschritt wird die Mastschelle exakt in der Mitte auseinandergeschnitten
Bild: Auerbach Verlag

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Donnerstag, 06.10.2011
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