
- Hintergrund Verteilung der IP-Signale
- Breitbandanschluss ist Voraussetzung für IPTV
erstellt am 10.05.2010 von Thomas Riegler
Der Anschluss von Telefon, PC und IPTV-Box ist denkbar simpel und mit wenigen Handgriffen bewerkstelligt. Zuerst ist an der Telefonsteckdose ein Splitter anzuschließen, an dem das Festnetz-Telefon angesteckt wird. Eine weitere Leitung führt vom Splitter zum DSL-Modem. An ihm sind der PC und die IPTV-Settop-Box per Ethernetkabel anzudocken. Anstatt der LAN-Verbindung mit Kabel, können der Receiver und/oder der Rechner auch drahtlos per Wireless LAN (WLAN) mit dem Modem verbunden werden. Wozu komfortable WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem angeboten werden.
Drahtlose Anbindungen rücken insofern ins Blickfeld, da sich die Telefonsteckdose selten in der Nähe des Fernsehers und somit dort, wo man die IPTV-Box aufzustellen gedenkt, befindet.

- Als Alternative zum drahtlosen WLAN, können IPTV-Signale auch per dLAN über die Steckdose im Haus verteilt werden
Bild: Devolo
Die einfachste und auch kostengünstigste Variante wäre das Verlegen einer bis zu rund 10 m langen Ethernet-Leitung direkt vom Modem bis zur IPTV-Box. Allerdings ist das nachträgliche Verlegen längerer Kabel in Wohnungen oft nicht mehr ohne weiteres möglich. Neben WLAN bietet sich als Alternative die Signalübertragung via dLAN-Highspeed-Adapter an. Sie sind für Highspeed-Übertragungsraten von bis zu 85 MBit/s ausgelegt. Damit erlauben sie Videoübertragungen in DVD-Qualität. Mit mehreren solchen Adaptern lassen sich sogar größere Netzwerke, die etwa den Internetzugang mehrerer Rechner erlauben, realisieren.
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
Letzte Änderung: Mittwoch, 09.11.2011



















