DVB-T2 HD: Umbaumaßnahmen sorgen für Programmausfall

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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In München wird am Freitag früh die Ausstrahlung von DVB-T für mehrere Stunden unterbrochen. Grund sind Umbaumaßnahmen am Olympiaturm für den kommenden digital-terrestrischen Standard DVB-T2 HD.

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Die Umstellung auf hochauflösendes terrestrisches Antennenfernsehen soll ab Sommer 2016 getestet werden. Die dazu nötigen Umbauten haben aber auch Auswirkungen für die Nutzer des bisherigen Standards DVB-T. Auch in München wird es am Freitagmorgen zu Störungen beim TV-Empfang kommen, wenn Media Broadcast die Vorbereitungen für den Aufbau von DVB-T2 HD am Olympiaturm starten wird.

Der Beginn der Maßnahmen um 0 Uhr soll helfenm die Auswirkungen während der sieben Stunden dauernden Arbeiten gering zu halten. Die Abschaltung soll hauptsächlich bei Nutzern von DVB-T-Zimmerantennen einen Programmausfall zur Folge haben, da die Versorgung der bayerischen Landeshauptstadt durch den Sender Wendelstein des Bayerischen Rundfunks (BR) gesichert sein soll. [buhl]

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  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com
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7 Kommentare im Forum

  1. Wenn damit hinterher auch eine deutliche Verbesserung sowohl der Qualität als auch der Reichweite einhergeht, würde ich diese zeitlich begrenzte Störung in Kauf nehmen. Ich wohne in einem Gebiet, wo man das derzeitige DVB - T bis heute(!) nicht über die Zimmerantenne empfangen kann, auch wenn die noch so aktiv und verstärkt ist. Ehe ich mir dann dafür so ein Geweih aufs Dach zimmere, es sei denn, die Antenne wäre schon vorhanden gewesen, kann ich auch bei der Sat - Schüssel bleiben.
  2. Solche Ausfälle kommen auch sonst vor, zB bei Wartungsarbeiten und sind eigentlich nichts außergewöhnliches. Jedes Gerät muss irgendwann mal abgeschaltet und gewartet werden.
  3. Das meinst bzw. glaubst du? Warum greifen BOS bei Katastrophenfällen (wo deine USV bei Servern nicht greift) auf so Dienste wie dem Amateurfunkdienst zurück? Deshalb bin ich zur Versorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall mit Meldungen und Mitteilungen dafür, dass weiterhin der ÖR über UKW und MW analog und auf der Funkseite (BOS, Amateurfunk) auch analog weiter gesendet wird/werden kann. Denn alles was digital gesendet wird, wird heutzutage grösstenteils via Glasfasernetz oder Satellit weitergegeben, welches im Katastrophenfall ausfällt, weil an Knotenpunkten z.B. die Stromversorgung (aus welchen Gründen auch immer) weg ist.....
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