SES: Auswirkungen der Analogabschaltung noch immer spürbar

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Im ersten Quartal 2013 konnte der luxemburgische Satellitenbetreiber SES nicht ganz die Umsatz- und Gewinnentwicklung aus dem Vorjahreszeitraum anknüpfen. Hauptgrund dafür ist die am 30. April 2012 erfolgte Analogabschaltung in Deutschland.

Auch im ersten Quartal 2013 (Januar bis März) machte sich die am 30. April 2012 erfolgte Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens für den Betreiber SES noch bemerkbar. So waren Umsatz- und Gewinnentwicklung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht rückläufig. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 440,8 Millionen Euro und der operative Gewinn (EBIDTA) verringerte sich ebenfalls leicht um 4,8 Prozent auf 321,2 Millionen Euro. Bei konstanten Wechselkursen und unter Bereinigung der Auswirkungen der analogen TV-Ausstrahlung über Satellit in Deutschland erhöhte sich der Umsatz hingegen um 5,7 Prozent und das EBIDTA um 5,5 Prozent.

Romain Bausch, President und CEO von SES, erklärte die Auswirkungen der Analogabschaltung: „Die Auswirkung der Ende April 2012 erfolgten Einstellung der analogen TV-Ausstrahlung über Satellit in Deutschland erwies sich, wie erwartet, als der Faktor, der den Vergleich mit der entsprechenden Vorjahresperiode am stärksten beeinflusste. Um diesen Faktor bereinigt, steigen Umsatzerlöse und EBITDA kräftig bei einer stabilen EBITDA-Marge.“
 

Für 2013 plant SES den Start von vier neuen Satelliten. SES-6 soll bereits im Juni starten, ASTRA 2E folgt voraussichtlich im Juli, der Start von SES-8 ist für August geplant und ASTRA 5B soll im September in die Umlaufbahn gebracht werden. Die Nutzungsrate der Transponder der vorhandenen Satellitenflotte belief sich nach Angaben von SES Ende März 2013 auf 75,3 Prozent. Dies sind 1081 der insgesamt verfügbaren 1436 Transponder. [ps]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com

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