Von Trash bis High End: Die Favoriten für den Deutschen Fernsehpreis

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© ProSieben / Willi Weber
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Das vergangene Fernsehjahr hatte mit erfolgreichem Trash-TV, dem allseits beliebten SHowformat „The Masked Singer“ und der Qualitätsproduktion „Babylon Berlin“ einiges zu bieten – nun kristallisiert sich heraus, wer dafür auch Preise abräumen könnte. Einige Produktionen sind gleich mehrfach nominiert.

Die ZDF-Produktion „Der Preis der Freiheit“ mit Nadja Uhl, Barbara Auer und Nicolette Krebitz geht so als einer der Favoriten ins Rennen um den Deutschen Fernsehpreis. Das Drama über die Wendejahre in der DDR ist fünf Mal nominiert, wie die Organisatoren am Donnerstag bekanntgaben.

Barbara Auer kam für diese Rolle in die Vorauswahl als „Beste Schauspielerin“, Joachim Król als „Bester Schauspieler“. Ferner ist „Der Preis der Freiheit“ gelistet in den Nominierungen „Bester Mehrteiler“, „Beste Kamera Fiktion“ und „Beste Ausstattung Fiktion“. Das Zweite hatte die dreiteilige Sendung im November ausgestrahlt. Sie handelt vom Schicksal dreier Schwestern.

Ebenfalls im ZDF zu sehen war die Komödie „Endlich Witwer“, die auch in die Nominierung von Joachim Król einfloss. Die Produktion, die im März 2019 lief, taucht insgesamt vier Mal auf, nämlich zudem noch als möglicher „Bester Fernsehfilm“ sowie bei der Sparte „Beste Regie Fiktion“ (Pia Strietmann) und „Beste Musik Fiktion“. Eine weitere Konkurrenz mit vier Nominierungen ist „Der Pass“ des Pay-TV-Anbieters Sky. „Der Pass“ kam als „Beste Drama-Serie“ in die engere Wahl. Nicholas Ofczarek kann sich zudem Hoffnungen auf die Auszeichnung „Bester Schauspieler“ machen. Auch in der Sparte „Beste Regie Fiktion“ (Cyrill Boss und Philipp Stennert) ist die Serie aufgeführt.

Die Serie „Babylon Berlin“ (ARD/Sky) wurde mit drei Nominierungen bedacht („Beste Drama-Serie“, „Bester Schnitt Fiktion“, „Beste Ausstattung Fiktion“). Unter der großen Zahl der Nominierten finden sich unter anderem auch die Netflix-Serie „Unorthodox“ („Bester Mehrteiler“, „Beste Ausstattung Fiktion“, Shira Haas in der Kategorie „Beste Schauspielerin“), die Sat.1-Serie „Think Big!“ („Beste Comedy-Serie“) sowie die ProSieben-Show „The Masked Singer“ („Beste Unterhaltung Show“, „Beste Regie Unterhaltung“ „Beste Gestaltung Unterhaltung“) und die RTL-Reihe „Das Sommerhaus der Stars“ (Beste Unterhaltung Reality“). Die Preisträger sollen Mitte Juni feststehen. Die ursprünglich geplante Publikumsgala in Köln entfällt dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie.

Das Programm der klassischen Sender, ihrer Mediatheken und der Streaming-Anbieter sei insgesamt „so vielfältig und umfangreich (…) wie nie zuvor“, sagte der Juryvorsitzende Wolf Bauer laut Mitteilung. Den Deutschen Fernsehpreis gibt es seit 1999. Er wird in diesem Jahr von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Federführung liegt 2020 bei RTL.

Bildquelle:

  • maskedsinger-finale: ProSieben

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