Ärger um DMB-Handys ausgeräumt

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Konflikt um die Empfangsgeräte zwischen der ARD und der Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) ist beigelegt.

Wie der technische Direktor des Bayrischen Rundfunk und Vorsitzender der Technikkommission von ARD und ZDF Herbert Tillmann gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte, „handelt es sich bei den Empfangsgeräten nur um ein vorübergehendes Problem.“

Grund der Debatte war, dass die ARD fürchtete, mit ihrem DMB- Mobilfunk-Fernsehprogramm über die ausgelieferten Handys nicht empfangbar zu sein. Einige der bisherigen Geräte können nur einen Teil der Frequenzen empfangen. Diese Handys decken zwar den Empfang des L-Bands ab, unterstützen jedoch nichtdas Frequenzband-3, in dem die ARD im Mi-Friends-Portal vertreten ist.
 
Auch Henrik Rinnert, Geschäftsführer von MFD, möchte dieses Problem so schnell wie möglich gelöst wissen: „Wir haben natürlich das Interesse, dass unsere Kunden ein breites Programmangebot haben. Wir drängen natürlich soweit es möglich ist, alle Hersteller dazu, Endgeräte auf den Markt zu bringen, die Band-3 und L-Band-Empfangsfähigkeit haben.“
 
Wie Tillmann verriet, kamen die Handys, über die die Frequenzen der ARD nicht empfangen werden können, von Samsung. Die LG-Handys hingegen würden beide Frequenzbänder unterstützen, und auch die neu georderten Geräte von Samsung sollen nun ebenfalls den Empfang von Frequenzen des Band-3 ermöglichen. [lf]

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