AKK neue CDU-Vorsitzende aber kein Quotenmagnet

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Interesse der Fernsehzuschauer an der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (56) war am Wochenende verhalten.

Das ZDF erlebte am Freitag um 19.22 Uhr mit der Sondersendung „Was nun, Frau Kramp-Karrenbauer?“ prompt eine leichte Quotendelle. 3,59 Millionen Zuschauer (15,0 Prozent) bedeuteten weniger Publikum als in den Sendungen davor (3,88 Millionen) und danach (3,78 Millionen).

In der Primetime startete „Der Kriminalist“ wegen des AKK-Interviews im ZDF erst um 20.37 Uhr und kam auf 4,03 Millionen (13,9 Prozent), „SOKO Leipzig“ erreichte danach 4,27 Millionen (15,3 Prozent). Die stärkste Quote hatte an dem Abend das Erste mit der Tragikomödie „Der Wunschzettel“ ab 20.15 Uhr: 4,81 Millionen (16,7 Prozent) sahen zu.

Am Sonntag enftielen dann ab 21.45 Uhr 3,84 Millionen Zuschauer (13,4 Prozent) auf die Talkshow „Anne Will“ zum Thema „Nach dem CDU-Parteitag“. Auch hier war Kramp-Karrenbauer zugegen und setzte sich unter anderem mit dem ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auseinander.

Für „Anne Will“ bedeutete die Quote zumindest einen Anstieg um knapp 400.000 Zuschauer zur Vorwoche. Jedoch ist es ansonsten auch keine Seltenheit, dass der Polit-Talk über 4 Millionen Menschen vor die TV-Geräte lockt. Auch dieser Talkshow-Besuch der Merkel-Erbin kann also unter dem Stichwort „durchschnittlich nachgefragt“ abgeheftet werden.

Bevor die neue CDU-Vorsitzende sich jedoch um ihre TV-Präsenz kümmern kann, muss sie wohl erst einmal die Grabenkämpfe innerhalb ihrer Partei befrieden, die auch bedingt durch den Wahlkampf um das Amt erneut offen zu Tage getreten sind. [bey]

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7 Kommentare im Forum

  1. So in etwa. Kaum hat sich diese Hofstaatclique eine neues Oberhaupt gegeben, sind sie auch schon wieder am meucheln von jenen, bzw. sägen auch an dessen Stuhl. Wird sicher künftig noch lustig werden, in und mit der CDU. Getreu dem Motto: Partei folgt mir. Und ein Großteil "verpieselt" sich in die Büsche. Da sind "Quotenfragen" im Fernsehen oder die Wirkung ihrer "TV Präsenz", für die Frau Karrenbauer ihr kleinstes Problem.
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